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Imperial Overstretch
Nr. 9 November 2003
Als George Bush Anfang Mai auf einem US-Flugzeugträger den Krieg im Irak für beendet erklärte, umrahmte ein Transparent mit der Aufschrift „Mission Accomplished“ seinen theatralischen Auftritt. Im Juli sprach der damals neu berufene Oberkommandierende des US Central Command (zuständig für Irak und Afghanistan), General John „Mad Arab“ Abizaid das erste Mal von einem Guerillakrieg, den seine Truppen im Irak auszukämpfen haben. Mittlerweile hört man in den Medien der USA die Bezeichnung „3. Golfkrieg“. Tatsächlich ist die US-Militärmaschinerie im Irak auf gewaltige Schwierigkeiten gestoßen.
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Amerikas asiatische Ängste und Hoffnungen
Nr. 9 November 2003
Nachdem in der letzten Ausgabe der bruchlinien ein Vorabdruck aus dem Buch „Ami go Home“ (von Wilhelm Langthaler und Werner Priker) erschienen ist, veröffentlichen wir einen geplanten Beitrag, der aus Platzmangel in diesem Buch nicht mehr aufgenommen werden konnte.
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Am Ende der Welt
Nr. 9 November 2003
Warum der Krieg im Kongo im Interesse, aber jenseits der Aufmerksamkeit des Westens geschieht
Schätzungen zufolge hat der Krieg in der Demokratischen Republik Kongo seit 1998 insgesamt zwischen drei und 3,5 Millionen Todesopfer gefordert. Damit handelt es sich weltweit um die blutigste Auseinandersetzung seit dem Zweiten Weltkrieg. Dennoch war der zentralafrikanische Staat in den letzten Jahren nur zwei Mal in den internationalen Schlagzeilen: Im Januar 2001 anlässlich der Ermordung des Präsidenten Laurent Désiré Kabila und im vergangenen Mai, als die EU ihre erste konzertierte Militärintervention unter dem Namen „Operation Artemis“ in das Krisengebiet Ituri entsandte. |
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Das vereinte Volk, immer wieder besiegt
Nr. 9 November 2003
Eine theoretische Überlegung zum Andenken an den 30. Jahrestag des Militärputsches in Chile vor dem Hintergrund der bolivianischen Volkserhebung und den Herausforderungen des „bolivarischen Reformprozesses“ in Venezuela |
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Warum wir das Friedensvolksbegehren unterschreiben
Nr. 9 November 2003
Eine Erklärung der Bewegung für soziale Befreiung und der Antiimperialistischen Koordination
Im April diesen Jahres wurde von einer unabhängigen Plattform, deren führende Teile aus den Reihen der alten Friedensbewegung kommen, das „Friedensvolksbegehren“ lanciert. Inhaltlichen Schwerpunkt bildet der Widerstand gegen die Euroarmee und die Verteidigung der österreichischen Neutralität angesichts dieses Versuches der Militarisierung. Die Eintragungswoche wird voraussichtlich nach der Jahreshälfte 2004 stattfinden, um Unterstützungserklärungen wird zurzeit heftig geworben. Die bruchlinien dokumentieren eine Stellungnahme der Bewegung für soziale Befreiung zu diesem Volksbegehren. |
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Rückkehr unerwünscht
Nr. 9 November 2003
Jüdinnen und Juden, die den Holocaust überlebt haben, sowie deren Kindern, wurde jahrzehntelang die österreichische Staatsbürgerschaft verweigert. Zum Teil sind diese Regelungen heute noch in Kraft. Die bruchlinien veröffentlichen eine Erkärung der Antiimperialistischen Koordination, die das uneingeschränkte Recht auf die österreichische Staatsbürgerschaft für die Nachkommen jüdischer Vertriebener fordert. |
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Freiheit und Gemeinschaft
Nr. 9 November 2003
Von der Kritik des postmodernen Rechtsstaats zur Rekonstruktion einer kommunistischen Kritik des Staats und des Rechts (Erster Teil) |
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