Zeitschrift für eine neue revolutionäre Orientierung

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Die Zeitschrift Bruchlinien hat eine Phase der Abwesenheit durchlebt. Nun erscheint sie wieder in neuer Form unter dem Titel "Intifada - Zeitschrift für den antiimperialistischen Widerstand". Der Online-Auftritt bleibt jedoch weiter bestehen.

Podiumsdiskussion: Was war die Sowjetunion?

 

 Ausgaben

Nr. 21 Herbst 2007
Nr. 20 Frühjahr 2007
Nr. 19 November 2006
Nr. 18 Mai 2006
Nr. 17 Februar 2006
Nr. 16 November 2005
Nr. 15 Juni 2005
Nr. 14 April 2005
Nr. 13 November 2004
Nr. 12 September 2004
Nr. 11 Mai 2004
Nr. 10 Jänner 2004
Nr. 9 November 2003
Nr. 8 September 2003
Nr. 7 Mai 2003
Nr. 6 März 2003
Nr. 5 Jänner 2003
Nr. 4 November 2002
Nr. 3 September 2002
Nr. 2 Juli 2002
Nr. 1 Mai 2002

 

 Rezensionen

Filmkritik zu Snyders Verfilmung der Comicvorlage






Nr. 21 Herbst 2007

„Ob Amerikaner oder Deutsche, die Besatzer müssen raus“

Interview mit Hanif Hanifullah, Sprecher der „Radikalen Linken Afghanistans“, einer im Untergrund arbeitenden kommunistischen Sammelbewegung, die sich am Widerstand gegen die westlichen Truppen beteiligt.


bruchlinien: Kann nur die Nato Afghanistan Frieden bringen, wie die deutsche Regierung behauptet?

Die NATO besetzt unser Land und vergießt unser Blut unter dem Vorwand des Kampfes gegen den Terror. Wenn die deutsche Regierung behauptet, sie brächte Frieden nach Afghanistan, dann ist das im besten Fall ein schlechter Scherz. Die meisten „Friedensoperationen“ bestehen in nichts anderem als der Bombardierung von Zivilisten, die als Feinde betrachtet werden, weil sie die Besatzer ablehnen. Vielleicht kann sie damit in Deutschland einige Ignoranten täuschen. Aber unser Volk weiß genau, wer die Schuld am Chaos und an der humanitären Katastrophe trägt. Wir haben keinen Grund der gestürzten Taliban-Regierung nachzuweinen, aber es ist eine Tatsache, dass unter ihrer Herrschaft ein großer Teil des Landes stabil und sicher war. Die Besatzung bedeutet hingegen totale Instabilität und Unsicherheit im gesamten Territorium und selbst in der Hauptstadt Kabul.
In den letzten sechs Jahren sind wir Zeugen der ständigen Verschlechterung unserer Lebensbedingungen geworden. Und es zeichnet sich keinerlei Verbesserung ab. Tatsächlich gibt das NATO-Kommando das auch zu und rechtfertigt damit ihren Ruf nach noch mehr Truppen.
Die Besatzungsmächte geben vor in Afghanistan gegen Produktion und Handel von Drogen vorzugehen und wenden dafür hunderte Millionen auf. Doch alle UN-Daten zeigen, dass die Opiumproduktion auch 2006 um 75% anstieg und sich dieser Trend heuer weiter fortsetzen wird. Schätzungen gehen für 2006 von 6100 Tonnen Heroin, für 2007 sogar von 8200 Tonnen aus – rund 90% der Weltproduktion.
Es sind die Drogensyndikate aus den NATO-Staaten, die letztlich den größten Teil der enormen Profite aus dem Drogengeschäft einstreifen. Selbst Präsident Karzai sagte am 29. August, dass die ausländische Mafia Schuld an der wachsenden Opiumproduktion trägt. Aber er getraute sich nicht die Namen der wahren Hintermänner zu nennen. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Besatzung ihre Kriegsmaschine mit den Drogengeldern mitfinanziert. Oder kann jemand ernsthaft glauben, dass die armen afghanischen Mohnbauern tausende Tonnen Opium in Europa und den USA vermarkten können?
Die Besatzung hat dazu beigetragen eine neue mafiöse Elite zu bilden, die sich mit Drogen- und Menschenhandel, Entführungen, Prostitution einschließlich jener von Kindern und Landraub auf Kosten einer Mehrheit von Armen bereichert. Diese bilden einen Staatsapparat, der hinsichtlich Korruption und Bürokratismus seinesgleichen in der Welt sucht. Diese Mafia hat die Marktwirtschaft eingeführt und ruft nach Beschleunigung der Privatisierungen, was nur zur weiteren sozialen Polarisierung führen wird.
Die Afghanen nennen Westler traditionell „Angrizan“, sprich Engländer, machen also keinen großen Unterschied zwischen Deutschen und Amerikanern. Sie urteilen nach ihren Taten als nichtmuslimische Invasoren eines islamischen Landes.

Die NATO rechtfertigt ihre Anwesenheit mit der Befreiung Afghanistans vom islamischen Terror, während die Taliban vom islamischen Widerstand gegen die Besatzung sprechen. Welche Version ist wahr?

Die Taliban sind die Kinder der amerikanischen, saudischen und pakistanischen Politik. Zuerst verwendete Washington die islamische Mobilisierung als Waffe im Kalten Krieg gegen die kommunistische Gefahr in Afghanistan, Zentralasien und anderen Teilen der islamischen Welt. Nachdem die Taliban die Macht ergriffen hatten, verfolgte Washington das Ziel, die zentralasiatischen Öl- und Gasreserven via Afghanistan zugänglich zu machen - konkret über den Unocal-Konzern. Obwohl die Taliban ihre extreme Auslegung der Scharia einführten und die Rechte der Frauen stark einschränkten, hatten die USA zumindest bis zum 11. September keine substantiellen Einwände. Sie verlangten lediglich die Auslieferung Bin Ladens, stellten deren Regierung aber nicht als ganze in Frage. Hätten sie ihn ausgeliefert, hätte Washington weder mit den Taliban noch mit ihrer Version des Islam Probleme gehabt. Auch heute noch verfolgen sie die Strategie, die moderaten Kräfte innerhalb der Taliban zu fördern und sie eventuell an der Regierung zu beteiligen. Der Kampf gegen den islamischen Fundamentalismus ist also ein Vorwand zur Durchsetzung ihrer geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen.
Andererseits sind die Taliban eine Bewegung der Armen. Wenn heute die Jugend und die Massen sich ihnen anschließen, dann vor allem deswegen, weil sie gegen die Unterdrückung durch die Besatzer kämpfen und nicht weil sie deren religiöse Vorstellungen vollständig teilen. Ja, sie benutzen eine sehr starke islamische Rhetorik. Sie sprechen vom Dschihad gegen die Ungläubigen, die Afghanistan ausrauben und uns eine Marionettenregierung aufzwingen. Einige ihrer Ziele mögen illegitim sein, aber es bleibt eine Tatsache, dass sie gegen die Besatzer kämpfen und deren Pläne durchkreuzen. Sie helfen also dabei, Afghanistan vom Imperialismus und seinen lokalen Helfern zu befreien, selbst wenn sie teilweise von außen Unterstützung erhalten. Eine politische Alternative, die für unser Volk Wohlstand bringen kann, sind sie aber dennoch nicht.
Außerdem stimmt es nicht, dass die Taliban und die anderen islamischen Kräfte die einzigen wären, die Widerstand gegen die Besatzung leisteten. Die Taliban bilden sicher die Mehrheit, aber es gibt genauso Nationalisten, Patrioten, Stämme und auch revolutionäre Linke die gegen die Besatzung und das Karzai-Regime kämpfen.

Ist es für revolutionäre Linke möglich am Volkswiderstand teilzunehmen? Die islamischen Kräfte waren früher die Todfeinde der Kommunisten?

Es handelt sich beim Widerstand um eine wirkliche Volksbewegung, die Bauern, Arbeiter, Jugendliche, Religionsschüler und andere Schichten der Gesellschaft umfasst. Es gibt kein Monopol der Taliban, auch wenn es Tendenzen unter ihnen gibt, dieses zu etablieren.
Bisher gab es jedenfalls innerhalb des Widerstand noch keine physischen Auseinandersetzungen, wie sie während der sowjetischen Besatzung gang und gebe waren. Aber das ist nicht so sehr Ergebnis einer gut organisierten Kooperation oder gar einer gemeinsamen Führung, sondern eher Folge bitterer Erfahrungen oder auch der Bedingungen, die uns die Besatzung aufzwingt. Trotzdem kann man vorsichtig davon sprechen, dass es Tendenzen in der islamischen Bewegung gibt, die die Zusammenarbeit aller Oppositionskräfte gegen die Besatzung wünschen.
Jede Kraft leistet mit ihren eigenen Mitteln und Methoden Widerstand, genauso die revolutionäre Linke. Sie hat eine lange Geschichte in unserem Land und verfügt über eine feste Basis sowohl in den Städten als auch am Land. Allerdings bekommt sie im Gegensatz zu den Taliban und einigen nationalistischen und tribalen Kräften keine Unterstützung von außen.
Grundsätzlich stimmt es, dass die religiösen, nationalistischen und bürgerlichen Parteien und Kräfte Feinde der Kommunisten sind und das Ausbeutungssystem samt Privateigentum verteidigen, aber solange sie gegen den Imperialismus kämpfen, spielen sie eine progressive Rolle. Erst mit der Niederlage des Imperialismus werden die unterdrückten Völker und die Kommunisten in aller Welt einschließlich des Westens sich entwickeln und wieder an sozialistische Revolutionen denken können. Eine Niederlage der USA in Afghanistan und im Irak bringt uns mit Sicherheit näher an ihre Niederlage auch daheim – daher die Bedeutung unseres Kampfes für die kommunistischen Kräfte in aller Welt.
Auf der anderen Seite sind viele der islamistischen Kräfte Afghanistans heute in der Nordallianz versammelt, die einen wesentlichen Bestandteil des Marionettenregimes in Kabul bilden. Gestern waren sie die Erzfeinde sowohl der prosowjetischen als auch der prochinesischen Kommunisten. Heute sitzen sie quasi als alte Freunde an einem Tisch.
Überhaupt sind viele Exkommunisten an der Macht beteiligt, die oft die Interessen der verschiedenen Besatzungsmächte vertreten und nicht selten Karzai gegen seinen Willen aufgezwungen wurden. Der Mann Deutschlands ist der gegenwärtige Außenminister Rangin Dadfar Spanta, ein ehemaliger Maoist, der lange in der BRD lebte und sogar über die deutsche Staatsbürgerschaft verfügt – was nebenbei gegen die Verfassung verstößt. Er pflegt engen Kontakt zur SPD. Früher betrachtete es sich als Feind des islamischen Fundamentalismus. Heute sitzt er mit den Fundamentalisten der Nordallianz an einem Tisch und hat mit ihnen sogar eine „Nationale Front“ gebildet, mit dem Ziel, Karzai und der NATO mehr Zugeständnisse abzuringen und die Durchsetzung des Programms zur Verfolgung von Kriegsverbrechen unter den vergangenen Regimen abzuwenden. Ähnliche Fälle sind Azam Dadfar, Minister für höhere Bildung, Sima Samar, Vorsitzender der Menschenrechtskommission, Karim Bravi, Minister für Grenz- und Stammesangelegenheiten. Die afghanische Erfahrung zeigt, dass, solange sie loyal zu den USA bleiben und ihr Volk verraten, zwischen den extremsten Islamisten und den gewendeten Kommunisten kein Gegensatz besteht.

Ist die Linke in Afghanistan nicht ein Randphänomen, dessen Reste sogar mit Karzai gegen den Islamismus kooperieren?

Die sowjetische Aggression wurde unter im Namen des Internationalismus und Kommunismus geführt. Die von der PDPA [„Demokratische Volkspartei“, die die prosowjetische Regierung bildete] begangenen Verbrechen diskreditierten den Sozialismus sowie die revolutionären Kräfte in der afghanischen Gesellschaft. Dies konnten die USA, ihre lokalen Verbündeten und Söldner sowie der islamische Fundamentalismus für ihre Propaganda nutzen. Hinzu kommt noch, dass die internationale Linke die Bedeutung Afghanistans nie verstanden hat und den revolutionären Kräften dementsprechend auch nicht die notwendige Unterstützung angedeihen hat lassen.
Angesichts dieser widrigen Bedingungen konnte die revolutionäre Linke nie zu einer starken Kraft wachsen. Sie wurde vom westlichen Imperialismus, vom islamischen Fundamentalismus, von der Sowjetunion und ihrem Regime in Kabul unterdrückt. Das setzte sich unter Rabbani von 1992-1996 und den Taliban von 1996 bis 2001 fort. Heute wiederholt sich das Drama. Jede Opposition gegen die Besatzung wird unterdrückt, einschließlich jener, die säkular und sozialistisch ist.
Die afghanische Linke, einschließlich unserer Organisation, hat bittere Erfahrungen mit den islamischen Fundamentalisten gemacht. Das darf uns aber nicht dazu führen, gegen die Islamisten, die morgen wieder unsere Feinde sein könnten, mit den Imperialisten zu kollaborieren, die heute die Hauptfeinde darstellen. Genau damit rechtfertigen und theoretisieren große Teile der ehemaligen Linken ihre Kooperation mit dem Karzai-Regime und sogar den Besatzern, die ihnen zu lukrativen Posten verholfen haben.
Nach dem Niedergang der UdSSR brachen wie im Rest der Welt die linken Organisationen reihenweise zusammen. Trotz allem gibt es eine revolutionäre Bewegung die aus Gruppen wie der „Radikalen Linken Afghanistans“, der „Sozialistischen Assoziation Afghanistans“, der „Radikalen Jugend Afghanistans“, der „Kommunistischen Partei Afghanistans“, der „Sozialistischen Arbeiterorganisation“ und einige Gruppen innerhalb der bekannteren „Afghanischen Befreiungsorganisation“ (ALO) und der „Befreiungsorganisation des afghanischen Volkes“ (SAMA), die sehr ernsthaft gegen die Besatzung und das Karzai-Regime kämpft. Trotz der Probleme auf allen Ebenen, wie Illegalität, Armut usw. halten wir an unserem Kampf fest und es scheint auch wieder aufwärts zu gehen.

Was waren eure wichtigsten Aktivitäten seit dem amerikanischen Angriff 2001?

Wir haben den Angriff der USA und der NATO von Anfang als Versuch ihre globale Hegemonie herzustellen verurteilt. Alle Mitgliedstaaten profitieren an der Ausbeutung der armen Länder, die die militärische Macht des US-Imperialismus erst möglich macht. Der so genannte Krieg gegen den Terror ist nur die ideologische Verkleidung für diese imperialistische Expansion.
Wir haben in Kabul, Jalalabad und Herat dutzende Demonstrationen gegen die USA und Karzai abgehalten, in deren Gefolge viele Genossen und Freunde verhaftet wurden. Einige von ihnen sind noch immer in den Gefängnissen. Unsere Arbeit konzentriert sich heute auf die Universitäten. Darum hat das Regime jegliche politische Aktivität an den Unis untersagt und selbst Journalisten wurde der Zugang verweigert, um die oppositionelle Stimmung nicht publik werden zu lassen. Weiterhin setzen wir uns die Vereinigung der versprengten revolutionären Linken und der demokratischen Kräfte in einer antiimperialistischen Front zum Ziel, die zu einer echten politischen Alternative heranwachsen könnte.

Wie groß ist eure Bewegungsfreiheit unter der Karzai-Regierung, die von sich behauptet, demokratischen Prinzipien zu genügen?

Das Gerede von Demokratie ist nichts als Propaganda. Die neue Verfassung, die unter der direkten Anleitung der Besatzer entworfen wurde, lässt keinerlei Raum für säkulare Kräfte, geschweige denn für sozialistische. De facto untersagt sie die Opposition gegen die Besatzung. Formal gibt es das Demonstrationsrecht, tatsächlich werden aber alle öffentlichen Kundgebungen gegen die Besatzung mit roher Gewalt unterdrückt. Daher ist heute eine legale politische Opposition gegen die Besatzung nicht möglich. Uns bleibt wie in den Zeiten der Taliban, der Mujaheddin und der PDPA nichts als der Untergrund.
Einige anfänglich der Presse zugestandene Freiheiten wurden sukzessive wieder zurückgenommen. Immer wieder werden Journalisten verhaftet, die die Verbrechen der NATO anklagen und über die Situation in den Kriegszonen berichten. Sie werden an Reisen in die Konfliktgebiete gehindert. In offiziellen Dokumenten werden sie aufgefordert mit der Regierung Seite zu beziehen und von Interviews mit den Taliban und anderen Oppositionskräften Abstand zu nehmen. Der Journalist Asif Nang, der über Karzais früheren Verbindungen mit Unocal und den Taliban berichtete, wurde verhaftet und bedroht. Mir Hazar, Chefredakteur von kabulpress.org, der die Verbrechen der NATO anklagte und die Korruption des Regimes denunzierte, erging es nicht besser.

Während die Mehrheit der Deutschen den Abzug der Truppen aus Afghanistan wünscht, argumentiert die Regierung, dass im Norden des Landes keine Gefahr für die Truppen bestehe. Stimmt das?

Sicher ist der Norden noch ruhiger, aber nicht Dank der deutschen Präsenz. Sonst müsste auch Kabul sicher sein. Dass es das ganz und gar nicht ist, das kann man beispielsweise an der Entführung der Deutschen Christina M. erkennen. Sie wurde aus einem Restaurant in nur einem Kilometer Entfernung des Präsidentenpalastes entführt. Es ist kein Vergleich mit Hilmand oder Kandahar, aber auch im Norden wächst der Widerstand gegen die Besatzung und gibt es täglich mehrere Angriffe auf die NATO und auf die lokalen Verwaltungen, wie beispielsweise in der Provinz Badghis, die noch 2006 als ruhig galt. Eigentlich kontrollieren das Marionettenregime und die Besatzungstruppen nur einige wenige Städte.
Den deutschen Truppen wird es über kurz oder lang nicht anders ergehen als allen anderen Besatzer. Entweder sie verlassen unser Land friedlich oder sie werden auch im stabilen Norden mit einer wachsenden Zahl an Toten rechnen müssen. Wir rufen alle Besatzungsnationen, einschließlich Deutschlands, auf, die Kollaboration mit den USA und ihrer kolonialen Barbarei einzustellen. Die jeweiligen Regierungen tragen die volle Verantwortung für den Tod ihrer Landsleute in einem unfairen und illegitimen Krieg. Wenn sie an ihrem Kurs festhalten, werden ihre Namen neben jenen Bushs, Blairs, Mussolinis und Hitlers in die Geschichte eingehen.

Interview: Wilhelm Langthaler