Zeitschrift für eine neue revolutionäre Orientierung

Verkaufstellen:: Beiträge:: Impressum&Kontakt:: Abo:: Info mail:: Werben
suche:

 

 Aktuell

Die Zeitschrift Bruchlinien hat eine Phase der Abwesenheit durchlebt. Nun erscheint sie wieder in neuer Form unter dem Titel "Intifada - Zeitschrift für den antiimperialistischen Widerstand". Der Online-Auftritt bleibt jedoch weiter bestehen.

Podiumsdiskussion: Was war die Sowjetunion?

 

 Ausgaben

Nr. 21 Herbst 2007
Nr. 20 Frühjahr 2007
Nr. 19 November 2006
Nr. 18 Mai 2006
Nr. 17 Februar 2006
Nr. 16 November 2005
Nr. 15 Juni 2005
Nr. 14 April 2005
Nr. 13 November 2004
Nr. 12 September 2004
Nr. 11 Mai 2004
Nr. 10 Jänner 2004
Nr. 9 November 2003
Nr. 8 September 2003
Nr. 7 Mai 2003
Nr. 6 März 2003
Nr. 5 Jänner 2003
Nr. 4 November 2002
Nr. 3 September 2002
Nr. 2 Juli 2002
Nr. 1 Mai 2002

 

 Rezensionen

Filmkritik zu Snyders Verfilmung der Comicvorlage






Rezensionen

Naher und mittlerer Osten

Nikolaus Brauns/Dimitri Tsalos (Hg.): Naher und mittlerer Osten. Krieg – Besatzung – Widerstand


Nikolaus Brauns/Dimitri Tsalos (Hg.):
Naher und mittlerer Osten

Krieg – Besatzung – Widerstand
209 S., brosch., 16.90 Euro
Pahl-Rugenstein Verlag ISBN: 978-3-89144-385-9 Pick It!
Erscheint am 21. Juni 2007

Die anhaltenden Besatzungen in Afghanistan, Irak und Palästina, die Zerstörung Südlibanons im Sommer 2006, der drohende Krieg gegen Iran: Der Nahe und mittlere Osten bleibt einer permanenten imperialistischen Aggression ausgesetzt. Die Bevölkerungen dieser Region durchleben die Qual von Krieg und Besatzung. Mit völkerrechtswidrigen Kriegen und politischen und wirtschaftlichen Interventionen versuchen die USA, die EU und Deutschland in diesem geopolitisch zentralen Raum ihre Machtinteressen durchzusetzen. Die westlichen Medienkartelle berichten nicht über Ursachen und Folgen von Krieg und Widerstand, sondern verschweigen und manipulieren: Die ökonomischen und machtpolitischen Interessen der USA und der EU-Staaten sowie deren blutigen Resultate werden ausge-blendet; stattdessen wird das eurozentrische Bild »fortschrittlich-demokratischer« Militärinterventionen gegen »barbarische« arabische Gesellschaftsstrukturen gepflegt. Im Umkehrschluss wird jegliche arabische Opposition gegen Krieg und Vernichtung in den Bereich eines »fanatischen« oder »islamistischen« »Terrorismus« gerückt. Alternative Informationen sind schwer zu bekommen.
Im Februar und März 2007 fanden in Berlin und Chianciano, Italien, zwei öffentliche Konferenzen zum Themenkomplex »Krieg, Besatzung und Widerstand im Nahen und mittleren Osten« statt, organisiert von außerparlamentarischen Gruppen. Der Berliner Konferenz ist es gelungen, erstmals eine größere Anzahl deutschsprachiger Journalisten und Analysten mit antiimperialistischem Hintergrund auf einem Podium zu vereinen. Der große Verdienst der internationalen Konferenz in Italien ist es gewesen, arabischen und afghanischen Besatzungsgegnern eine Stimme in Europa zu verleihen: Zum ersten Mal konnten Vertreter palästinensischer, libanesischer, irakischer und afghanischer Volksbewegungen in einem europäischen Land referieren. Die wesentlichsten Beiträge aus Italien sowie die aktualisierten Fassungen der Berliner Referate sind in diesem Buch dokumentiert.

Verlagsvorschau