Zeitschrift für eine neue revolutionäre Orientierung

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 Aktuell

Die Zeitschrift Bruchlinien hat eine Phase der Abwesenheit durchlebt. Nun erscheint sie wieder in neuer Form unter dem Titel "Intifada - Zeitschrift für den antiimperialistischen Widerstand". Der Online-Auftritt bleibt jedoch weiter bestehen.

Podiumsdiskussion: Was war die Sowjetunion?

 

 Ausgaben

Nr. 21 Herbst 2007
Nr. 20 Frühjahr 2007
Nr. 19 November 2006
Nr. 18 Mai 2006
Nr. 17 Februar 2006
Nr. 16 November 2005
Nr. 15 Juni 2005
Nr. 14 April 2005
Nr. 13 November 2004
Nr. 12 September 2004
Nr. 11 Mai 2004
Nr. 10 Jänner 2004
Nr. 9 November 2003
Nr. 8 September 2003
Nr. 7 Mai 2003
Nr. 6 März 2003
Nr. 5 Jänner 2003
Nr. 4 November 2002
Nr. 3 September 2002
Nr. 2 Juli 2002
Nr. 1 Mai 2002

 

 Rezensionen

Filmkritik zu Snyders Verfilmung der Comicvorlage






Nr. 20 Frühjahr 2007

Editorial


Mit der gewohnten Verzögerung ist die neue Ausgabe der Bruchlinien erschienen. In bekannter Weise versammelt diese Nummer unterschiedliche Beiträge zu Fragestellungen linker Politik.
Ein wichtiger Schwerpunkt ist die aktuelle Situation in der österreichischen Politik. Der Kongress des ÖGB im Jänner hat die Problematik der Gewerkschaftspolitik wieder auf die Tagesordnung gesetzt. In zwei Beiträgen versuchten wir uns diesem Thema zu nähern. Auch die neue Regierungsbildung in Österreich ist Thema dieser Ausgabe. Die Rückkehr zur Großen Koalition lässt nichts Gutes vermuten. Die Protestbewegung gegen die Regierungsbildung und gegen den skandalösen Betrug an der Wählerschaft von Seiten der SPÖ ist nur ein kurzes Strohfeuer gewesen. Dennoch versuchen wir in dieser Ausgabe die neuartigen Bruchlinien in der Gesellschaft herauszufiltern, die durch diese gleichzeitig neuartige und doch schon sehr vertraute Konstellation entstehen. Die Diskussion um das Grundeinkommen hat in Österreich sehr konkrete Formen angenommen. In einem Beitrag versuchen wir auch hier verschiedene Aspekte aus der Perspektive linker Politik zu erörtern.
Die anderen Beiträge beschäftigen sich mit unterschiedlichen Themen, die geographisch von Mexiko über Deutschland bis nach Ägypten reichen. Oaxaca ist zu einem Brennpunkt des politischen Kampfes geworden. In einem Artikel gehen wir auf die konkrete Situation in diesem Gebiet ein. Die Situation in Ostdeutschland und der dortige Aufschwung des Rechtsextremismus hat vielerlei Analysen hervorgebracht. Auch wir versuchen uns dieser Problematik zu nähern, ohne jedoch die liberalen Paradigmen zu reproduzieren. In einem Interview gewährt Abdel-Halim Qandil einen kurzen Einblick in die aktuelle Lage Ägyptens.
Auf der internationalen Ebene setzt sich Wilhelm Langthaler in einer Analyse mit den Diskontinuitäten und Spielräumen amerikanischer Politik auseinander. Die Krise der amerikanischen Politik im Irak führt möglicherweise zu einem Strategiewechsel. Stefan Hirsch versucht in seinem Beitrag Antworten auf eine Debatte zu geben, die sich konkret mit der österreichischen Friedenswerkstatt entsponnen hatte. Dabei geht er auf theoretische Aspekte der aktuellen Situation des Imperialismus ein. Sebastian Baryli liefert mit seinem Beitrag eine Auseinandersetzung mit dem Anspruch von Wissenschaftlichkeit in der marxistischen Philosophie. Dies ist von gewisser Bedeutung, da dieser Anspruch immer auch politische Implikationen hatte.
Außerdem versammelt diese Ausgabe drei Rezensionen. Die Neuerscheinung einer Auswahl der Texte Lenins gibt Anlass zu einem allgemeineren Nachdenken über Lenins aktueller Bedeutung. Werner Pirker rezensiert ein Sammelwerk über den Zusammenhang von Rechtsextremismus und Neoliberalismus. Schließlich wird ein Reiseführer über Bosnien besprochen, der auch politische Aspekte der Region aufgreift.
Wir hoffen, dass wir mit diesen Beiträgen wieder eine interessante und lesenswerte Ausgabe gestalten konnten.

Die Redaktion