Zeitschrift für eine neue revolutionäre Orientierung

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 Aktuell

Die Zeitschrift Bruchlinien hat eine Phase der Abwesenheit durchlebt. Nun erscheint sie wieder in neuer Form unter dem Titel "Intifada - Zeitschrift für den antiimperialistischen Widerstand". Der Online-Auftritt bleibt jedoch weiter bestehen.

Podiumsdiskussion: Was war die Sowjetunion?

 

 Ausgaben

Nr. 21 Herbst 2007
Nr. 20 Frühjahr 2007
Nr. 19 November 2006
Nr. 18 Mai 2006
Nr. 17 Februar 2006
Nr. 16 November 2005
Nr. 15 Juni 2005
Nr. 14 April 2005
Nr. 13 November 2004
Nr. 12 September 2004
Nr. 11 Mai 2004
Nr. 10 Jänner 2004
Nr. 9 November 2003
Nr. 8 September 2003
Nr. 7 Mai 2003
Nr. 6 März 2003
Nr. 5 Jänner 2003
Nr. 4 November 2002
Nr. 3 September 2002
Nr. 2 Juli 2002
Nr. 1 Mai 2002

 

 Rezensionen

Filmkritik zu Snyders Verfilmung der Comicvorlage






Nr. 16 November 2005

Editorial


Editorial

Die neuen bruchlinien sind endlich erschienen. Mit einiger Verspätung liegt jetzt die Herbstausgabe der Zeitschrift vor. Die Welt hat sich dabei ein bisschen verändert, seit wir das letzte Mal mit dem französischen „Nein“ im Verfassungsreferendum getitelt haben – unter anderem hat das Abschneiden der deutschen Linkspartei die neoliberale Stabilität ein wenig erschüttert. Und von Graz aus hat der steirische KPÖ-Spitzenkandidat Ernest Kaltenegger für ein kleines Erdbeben gesorgt – es handelt sich natürlich um die österreichische Variante eines Erdbebens, bis jetzt alles recht gemütlich und die herrschenden Eliten können so tun, als wäre nichts geschehen, aber immerhin. In Österreich sind Erdbeben selten – da gilt es nehmen, was man kriegt. Kehrt die Linke jetzt auf die politische Bühne zurück?

Stefan Hirsch glaubt, dass das gar nicht so einfach ist. In seinem Plädoyer „Für die radikale Opposition“ behandelt er die Krise des europäischen Liberalismus, die, trotz Lafontaine und Kaltenegger, die historische Linke grosso modo mit erfasst hat. Der konstatierte Zusammenbruch des Fortschrittsmythos trifft nicht nur den liberalen Kapitalismus, sondern auch dessen historischen Gegenspieler.
Stärker theoretisch-philosophisch, aber zu einer ähnlicher Thematik, Sebastian Baryli über Marxismus, Aufklärung und die Herausforderungen der Postmoderne. Danach setzt Moreno Pasquinelli die Auseinandersetzung mit Marxismus, Fortschritt und Aufklärung fort. In „Der Gott der Hoffnung“ kommt er zu einer neuen Einschätzung von Religion und Rationalismus.
Zur Abrundung führte Margarethe Berger ein Interview mit Özgür Der, einem, salopp formuliert, links-islamistischen Veband aus der Türkei.

Der zweite Schwerpunkt dieser Ausgabe widmet sich noch einmal dem Nahen Osten: Unter anderem bringt Willi Langthaler eine Analyse des irakischen Verfassungsreferendums, und Lars Ackerhåug führte in Jordanien ein Interview mit Hadj Ali, jenem Mann der als „Gespenst von Abu Ghraib“ um die Welt gegangen ist, als Bild und Symbol amerikanischer Kriegsverbrechen im Zweistromland. (Ein Dank auch an unseren Peking-Korrespondenten für die Übersetzung aus dem Englischen).

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Die Redaktion