Zeitschrift für eine neue revolutionäre Orientierung

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 Aktuell

Die Zeitschrift Bruchlinien hat eine Phase der Abwesenheit durchlebt. Nun erscheint sie wieder in neuer Form unter dem Titel "Intifada - Zeitschrift für den antiimperialistischen Widerstand". Der Online-Auftritt bleibt jedoch weiter bestehen.

Podiumsdiskussion: Was war die Sowjetunion?

 

 Ausgaben

Nr. 21 Herbst 2007
Nr. 20 Frühjahr 2007
Nr. 19 November 2006
Nr. 18 Mai 2006
Nr. 17 Februar 2006
Nr. 16 November 2005
Nr. 15 Juni 2005
Nr. 14 April 2005
Nr. 13 November 2004
Nr. 12 September 2004
Nr. 11 Mai 2004
Nr. 10 Jänner 2004
Nr. 9 November 2003
Nr. 8 September 2003
Nr. 7 Mai 2003
Nr. 6 März 2003
Nr. 5 Jänner 2003
Nr. 4 November 2002
Nr. 3 September 2002
Nr. 2 Juli 2002
Nr. 1 Mai 2002

 

 Rezensionen

Filmkritik zu Snyders Verfilmung der Comicvorlage






Nr. 15 Juni 2005

Editorial


Rechtzeitig vor dem Sommer ist die Ausgabe 15 der bruchlinien fertig geworden. Und anlässlich der größeren Sommerpause sind die bruchlinien dieses Mal ein bisschen dicker und mit einigen längeren theoretischen Beiträgen ausgestattet. Den Schwerpunkt dieser Ausgabe bildet Europa.

Stefan Hirsch analysiert die Volksabstimmung in Frankreich, die am Sonntag den 29 Juni praktisch den EU-Verfassungsvertrag gekippt hat. In den meisten Ländern (so auch in Deutschland und Österreich) haben ja die herrschenden Eliten in weiser Voraussicht auf eine Befragung der Wähler verzichtet und den Vertrag im Parlament ratifizieren lassen. Auf Grund des Missgriffs des französischen Präsidenten haben wir nun das Vergnügen das vielstimmige Lamento des liberalen Journalismus zu hören. Kommt ja nicht so oft vor. In jedem Fall konstatiert Stefan Hirsch eine tiefe Krise des atlantischen und neoliberalen Europa.

Etwas grundlegender ist der zweite Teil der „Thesen zu Europa“ der Antiimperialistischen Koordination. Während der erste Teil die Einordnung der EU in das amerikanische Imperium untersucht hat, beschäftigt sich der vorliegende Zweite vor allem mit dem Fehlen eines eigenständigen politischen Projektes der europäischen Bourgeoisie.

Sebastian Baryli, von der Redaktion der bruchlinien setzt hier fort. In zwei Beiträgen beschäftigt er sich einmal kritisch mit den „Thesen zu Europa“, der Zweite – historische – behandelt anlässlich des österreichischen „Jubiläumsjahr“ die Westanbindung der Republik durch den Marshallplan.

Gastautor Jost Kaschube rechnet mit dem „dogmatischen Antifaschismus“ ab, der die Augen vor aktuellen Bedrohungen verschließt. Aufhänger ist dabei die Auseinandersetzung mit einem Papier der kommunistischen Plattform der PDS.

Weiters enthalten: Ein Interview mit einem Vertreter der baskischen Unabhängigkeitsbewegung, die bei den letzten Regionalwahlen einen großen Erfolg errungen hat, ein Nachruf auf den haiderschen Populismus, der sich dieses Frühjahr wahrscheinlich endgültig selbst gesprengt hat sowie zwei längere Artikel von Willi Langthaler zur Zukunft des Irak, beziehungsweise des Weltsozialforums. Die Fotostrecke wird diesmal von Eindrücken rund um das Verfassungsreferendum in Frankreich bestritten.

Einen erholsamen Sommer wünscht:
Die Redaktion