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Die Zeitschrift Bruchlinien hat eine Phase der Abwesenheit durchlebt. Nun erscheint sie wieder in neuer Form unter dem Titel "Intifada - Zeitschrift für den antiimperialistischen Widerstand". Der Online-Auftritt bleibt jedoch weiter bestehen.

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Filmkritik zu Snyders Verfilmung der Comicvorlage






Rezensionen

Terror und Staat

Der 11. September - Hintergründe und Folgen, Geostrategie, Terror, Geheimdienste, Medien, Kriege und Folter von Ronald Thoden (Hg.) Kai Homilius Verlag - Berlin


Seit den spektakulären Flugzeuganschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon vor drei Jahren hat sich Deutschland zum wohl wichtigsten Standort für Zweifler an der offiziellen Verschwörungstheorie entwickelt. In keinem anderen Land sind nach jenem denkwürdigen „Tag, an dem sich die Welt verändert hat”, so schnell hintereinander mehrere erfolgreiche Bücher erschienen, in denen erhebliche Zweifel an der von der US-Regierung präsentierten Version vom Tathergang angemeldet und die sich daraus ergebenden, nicht zu übersehenden Ungereimtheiten kritisch beleuchtet wurden. Zu dieser erfreulichen Entwicklung im Dienste einer informierten, kritikfähigen und gerade dadurch erst mündigen Öffentlichkeit hat der Kai Homilius Verlag bereits im Frühjahr 2002 mit der bemerkenswerten Essay-Sammlung „Das Schweigekartell - Fragen & Widersprüche zum 11. September” beigetragen. Zwei Jahre danach wartet nun der kleine Berliner Verlag mit einer weiteren Sammlung aufschlußreicher Beiträge zum aktuellen Stand des von Washington geführten „globalen Antiterrorkriegs” auf.


In „Terror und Staat: Der 11. September - Hintergründe und Folgen, Geostrategie, Terror, Geheimdienste, Medien, Kriege, Folter” gehen die Autoren weniger auf den konkreten Ablauf und die technischen Umstände der Angriffe von New York und Arlington ein, als daß sie sich um eine Einordnung der Flugzeuganschläge in die dank des Erfolgs des Schmähbegriffs Verschwörungstheorie viel zu wenig ernstgenommene Geschichte der Geheimdienste, der Spezialstreitkräfte und ihrer „terroristischen” Handlanger bemühen. Gleichzeitig zeichnen die Mitwirkenden die durch die Ereignisse vom 11. September 2001 in Gang gesetzten, außen- und innenpolitischen Entwicklungen sowohl in den USA wie in den Ländern des „alten” Europas nach. Hierzu gehören unter anderem die auffallend zügige Verhängung drakonischer, polizeistaatlicher Maßnahmen wie das USA-PATRIOT-Act John Ashcrofts oder Otto Schilys Sicherheitspakete I & II, der illegale Einfall angloamerikanischer Truppen in den ölreichen Irak, die Entlarvung der Kriegsvorwände um die der Regierung Saddam Husseins unterstellten Massenvernichtungswaffen und Al-Kaida-Verbindungen als durchsichtiges Ammenmärchen, der Folter-Skandal von Abu Ghraib und Guantánamo Bay, die maßgeblich von Spiegel, Zeit und WDR losgetretene Hetzkampagne gegen die sogenannten Verschwörungstheoretiker hierzulande wie Matthias Bröckers, Andreas von Bülow und Gerhard Wisnewski und das peinliche Scheitern der deutschen Justiz bei der strafrechtlichen Verfolgung der angeblichen „Terrorhelfer” von Hamburg.
Einige Autoren des Vorgängerbuchs des Kai-Homilius-Verlags zum 11. September, nämlich Dieter Elken, Horst Schäfer und Eckhart Spoo, sind auch in der vorliegenden Sammlung vertreten. Der Straußberger Rechtsanwalt Elken beispielsweise setzt sich in zwei Beiträgen dezidiert mit den völkerrechtlichen Aspekten des mit militärischen Mitteln herbeigeführten „Regimewechsels” in Bagdad und der neuen Präventivkriegsdoktrin der USA auseinander und kommt zu dem beunruhigenden Schluß: „Wir erleben jetzt die Wiederauferstehung einer Rechtspraxis, in der Machtstaaten kraft ihrer Überlegenheit beanspruchen, neues Recht autonom zu schaffen, zu verändern und altes Recht zu beseitigen.” (S. 250) Nicht umsonst wähnte im Frühjahr 2003 angesichts der selbstmandatierten Eroberung des Iraks durch amerikanische und britische Streitkräfte Richard Perle, Chefideologe der tonangebenden Neokonservativen im Weißen Haus und im Pentagon, das bisherige Völkerrecht auf dem Müllhaufen der Geschichte und die einzig verbliebene Supermacht USA von den Washington lästig gewordenen Fesseln der Vereinten Nationen befreit.
Der frühere Washingtoner Korrespondent Schäfer weist in seinem Aufsatz „Folterstrategien seit 1960” die Kontinuität der durch den Abu-Ghraib-Skandal kurz ans Tageslicht gekommenen Praktiken nach, derer sich die Geheimdienste und Spezialstreitkräfte der USA seit Jahrzehnten als Mittel der Aufstandsbekämpfung bedienen. Ossietzky- Herausgeber Spoo nimmt sich in seinem Beitrag die letztes Jahr vom Zaun gebrochene „Verteufelung der Zweifler” vor und verteidigt die angefeindeten Publizisten gleichermaßen energisch gegen die „Schimpfkanonade” eines Hans Leyendeckers wie gegen die billigen und durchsichtigen Antisemitismus-Bezichtigungen der taz. In „Kampagne der Medien gegen ‘Verschwörungstheorien’” und „Krieg in den Köpfen” machen Anneliese Fischer und Andreas Neumann, beide Redakteure der in Köln erscheinenden Zeitschrift Arbeiterfotografie, respektive Alexandra Bader deutlich, wie elementar wichtig die bis heute ungeklärte Frage der Täterschaft der Flugzeuganschläge geblieben ist und weshalb jegliche öffentliche Bezweifelung oder Demontage der offiziellen Version von den großen Medien so erbittert bekämpft wird. Richtigerweise merkt Bader, weniger auf die einfachen Bürger als auf die Politelite und ihre Wasserträger bei den großen Medien bezogen, an:
„Der 11. September bedeutet insofern eine neue Qualität an Nichtwissenwollen und Selbstverleugnung, als sich in der offiziellen Version, besser, der ersten Verschwörungstheorie, Unwahrscheinlickeit an Unwahrscheinlichkeit reiht. ... Die Indoktrination darauf, von ‘Hausverstand’ und Allgemeinwissen bis zu Gesetzen der Physik und nachlesbaren Grundprinzipien und Anforderungen in speziellen Bereichen so gut wie alles im Fall des 11. September zu vergessen, wirkt auch heute noch nach. ... Es ist passiert, daran sieht man, dass es gegangen ist - und wenn CNN Bilder zeigt, wie die Sonne um die Erde kreist, wird auch das geglaubt.” (S. 234-235)
Neben Horst Schäfer sind es vor allem Regine Igel, Knut Mellenthin und Michael Opperskalski, die sich dem „Staatsterrorismus” und der „Instrumentalisierung des Terrors” widmen. Die Ausführungen Schäfers über die zahlreichen von Washington herbeigeführten Staatsstreiche im Ausland, der früher für die Süddeutsche Zeitung und Die Zeit aus Rom berichtenden Journalistin Igel über die blutige, jahrelang von der CIA, P2 und der Mafia verfolgte, gegen die italienische Linke gerichtete „Strategie der Spannung”, des Junge-Welt-Autors Mellenthin über die Merkwürdigkeiten im Zusammenhang mit den Eisenbahnanschlägen von Madrid und Opperskalskis über die Ursprünge des „islamistischen Terrorismus” verdienen hier besondere Beachtung. Nicht umsonst stellt Opperskalski, Herausgeber der Zeitschrift Geheim, fest:
„Personen und Organisationen, die an erster Stelle mit Al Qaida identifiziert werden, sind fast ausnahmslos Mosaiksteine, Führungsfiguren, Strandgut oder Randfiguren westlicher Geheimdienstoperationen, die spätestens in den 70er Jahren im Rahmen des so genannten ‘Kalten Krieges’ angelaufen waren. Ohne ihre Auftraggeber und Ausrüster in den Führungsetagen westlicher Geheimdienste, vor allem der CIA und des MOSSAD, wäre vieles, was heute unter Al Qaida durch die Medien geistert, so nie entstanden. Auch seit dem 11. September sind Teile dieses Netzwerkes noch in diesem Sinne aktiv und werden von westlichen Geheimdiensten im Interesse geostrategischer Schachzüge instrumentalisiert.” (S. 173)
Dem zustimmend möchten wir in eigener Sache anmerken, daß der Schattenblick bereits am 12. September 2001 in seiner allerersten Reaktion auf die schockierenden Ereignisse vom Vortag unter dem Titel „Anschlagsserie in Amerika - Täterhypothesen / Zivilisationskrieg ausgebrochen - cui bono?” grundlegende Zweifel an der Al-Kaida-These erhoben und auf die Tatsache hingewiesen hat, daß sich üblicherweise bei „Terroranschlägen” im nachhinein die Früherkenntnisse der Behörden als weitaus umfangreicher herausstellten, als man das im ersten Moment überhaupt für möglich gehalten hätte. Wir erinnerten in diesem Zusammenhang an die Vorbereitung des Lastwagenanschlags auf das World Trade Center im Februar 1993, an dem der frühere ägyptische Oberst Emad Eli Salem nachweislich als FBI-Spitzel beteiligt war, an die rechtzeitigen Warnungen der ATF-Informantin Carol Howe im Vorfeld des Oklahoma-Anschlags vom April 1995 sowie an die im Sommer 2001 entstandene Affäre um die konkreten Informationen der nordirischen Polizei im Vorfeld des Bombenanschlags von Omagh im August 1998. Außerdem machten wir geltend, daß es sich bei Ali A. Mohamed, dem ehemaligen Leibwächter Osama bin Ladens und zugleich Hauptbelastungszeugen der US-Justizbehörden im Prozeß um die Bombenanschläge auf die amerikanischen Botschaften in Kenia und Tansania vom Sommer 1998, um einen „ehemaligen” Feldwebel der Special Forces der US-Armee handelt.
Von besonderem Interesse am vorliegenden Buch dürften die Beiträge von Nafeez Mosaddeq Ahmed, Noam Chomsky, Michel Chossudovsky, Michael Ruppert und Peter Dale Scott sein, die im englischsprachigen Raum zu den profiliertesten und entschiedensten Gegnern der amtlichen 9/11- Verschwörungstheorie gehören. Der erst 26jährige Ahmed, der hier über „Die Strategien der USA seit 1945” referiert, ist Leitender Direktor des im südenglischen Brighton ansässigen Institute for Policy Research and Development, das sich eine „den Menschenrechten, der Gerechtigkeit und dem Frieden verpflichtete Denkfabrik” nennt. Bereits vor dem September 2001 war Ahmed als Autor fundierter Aufsätze über den Nahostkonflikt für die amerikanische Internetpublikation Media Monitors Network (www.mediamonitors.net) aufgefallen. Mit Recht hat der berühmte amerikanische Romancier und Historiker Gore Vidal Ahmeds Buch „The War on Freedom” in einem Artikel, den er im Herbst 2002 für die liberale britische Sonntagszeitung Observer zur möglichen Verwicklung der Bush-Regierung in die Flugzeuganschläge verfaßt hat, als „den besten und ausgeglichensten Bericht”, der bis dahin zum Thema 11. September auf englisch erschienen war, gepriesen. 2003 ist dieses Buch in Deutschland als „Geheimsache 9/11” herausgekommen.
Seit Jahren setzt sich der ehemalige Los-Angeles-Polizist Michael Ruppert auf der von ihm betriebenen Website From The Wilderness (www.fromthewilderness.com) für die Aufdeckung des sogenannten Antidrogenkriegs als überflüssiges, gesellschaftliches Repressionsmittel und ständigen Interventionsanlaß der US-Regierung sowie als unverzichtbare Finanzquelle der Wall-Street-Banken ein. Bei der Aufklärung der Hintergründe des 11. September hat Ruppert recht früh, dafür leider nur im Internet, die Hinweise auf eine eventuelle Verwicklung des New Yorker Finanzhauses Alex Brown und dessen früheren Direktor, die damalige Nummer Drei bei der CIA, A. B. „Buzzy” Krongard, in die mysteriösen Insider-Geschäfte mit Aktien der Fluggesellschaften American und United in den Tagen vor den Anschlägen publik gemacht. Im vorliegenden Buch führt Ruppert unter Hinweis auf den bis heute zum Teil noch streng geheimgehaltenen Bericht der von US-Vizepräsident Dick Cheney Anfang 2001 einberufenen Energy Taskforce die sich bereits anbahnende Verknappung der weltweiten Reserven an fossilen Brennstoffen - das sogenannte Peak- Oil-Phänomen - als wichtigstes Motiv sowohl für die Flugzeuganschläge des 11. September wie auch für den Einmarsch der USA in den Irak an. Dieser Tage erscheint in den USA Rupperts über 600seitiges Buch „Crossing the Rubicon: The Decline of the American Empire at the End of the Age of Oil”.
In zwei Aufsätzen legt Prof. Noam Chomsky, der weltberühmte Linguist vom Massachusetts Institute of Technology, der seit 40 Jahren der schärfste amerikanische Kritiker des Hegemonialstrebens der USA ist, den sogenannten Antiterrorkrieg Washingtons in seiner Funktion als neomachiavellistisches Herrschaftsinstrument frei. Der frühere kanadische Diplomat und seit Jahren an der Universität von Kalifornien in Berkeley als Anglistikprofessor arbeitende Geheimdienstexperte Peter Dale Scott, dessen jüngstes Buch „Die Drogen, das Öl und der Krieg - Zur Tiefenpolitik der USA”, (Originaltitel „Drugs, Oil and War - The United States in Afghanistan, Colombia und Indochina”) vor kurzem in Deutschland erschienen ist, führt in seinem Beitrag anhand zahlreicher Beispiele die seit einigen Jahren zu verzeichnende, zunehmende Militarisierung der internationalen Außenpolitik auf die „Weigerung Amerikas, einer gerechteren Verteilung der knappen weltweiten Ressourcen zuzustimmen”, zurück.
Während Scott den imperialistischen Kurs Washingtons als „nicht durchzuhalten” einstuft, ist für seinen kanadischen Landsmann Wirtschaftsprofessor Michel Chossudovsky vom Centre for Research on Globalisation (www.globalresearch.ca) dagegen kein baldiges Ende der globalen Kriegsstrategie der USA, die sich mit der Pentagon- Bezeichnung der „Full Spectrum Dominance” - das heißt Überlegenheit des US-Militärs auf dem Boden, in der Luft, zur See, im erdnahen Weltraum sowie auf der Informations- und Kommunikationsebene -, zusammenfassen läßt, in Sicht. Als wesentliches Mobilisierungs- und Propagandaelement erkennt Chossudovsky, der sich in den letzten Jahren wie kein zweiter mit der Zusammenarbeit von CIA und „Al Kaida” beispielsweise in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo beschäftigt hat, in den „Terroristen” in erste Linie moderne Buhmänner: „Um ‘effektiv’ zu sein, kann die Angst- und Desinformationskampagne nicht allein auf ‘Warnungen’ vor künftigen Anschlägen setzen, sie braucht auch ‘wirkliche’ Terroristen oder terroristische Anschläge, um den Kriegsplänen Washingtons Glaubwürdigkeit zu verleihen.” (S. 300)
Wer die aufgeführten Autoren näher kennenlernen oder vor dem Hintergrund des aktuellen Chaos im Irak, der steigenden Spannungen im Atomstreit zwischen den USA und dem Iran sowie der täglichen Preisfluktuationen auf den internationalen Ölmärkten den aktuellen Erkenntnisstand in Sachen „Antiterrorkrieg” Revue passieren lassen will, kommt mit „Terror und Staat” voll auf seine Kosten. Wenn es etwas an diesem Buch zu kritisieren gibt, dann einzig die Häufigkeit, mit der immer wieder an den Pentagon-Plan „Operation Northwoods” von 1962, den umstrittenen Weltherrschaftsstrategieentwurf Paul Wolfowitz’ von 1992 und das Papier „Rebuilding America’s Defenses” der neokonservativen Denkfabrik Project for a New American Century (PNAC) aus dem Jahr 2000 erinnert wird.
Daß eine personelle und ideologische Kontinuität zwischen den Planern der berüchtigten Geheimoperation „Northwoods” und der zivilen Führung im heutigen Pentagon besteht, ist unbestritten, nur bleibt sie bei „Terror und Staat” etwas unterbelichtet. Die 1962 im Auftrag der Vereinigten Stabschefs der USA entworfene, erst 2001 durch die Veröffentlichung des Buchs „Body of Secrets” von James Bamford publik gewordene Operation Northwoods sah die Inszenierung von tödlichen Terroranschlägen - darunter auch den Abschuß von amerikanischen Passagiermaschinen vor der Küste Floridas - vor, für die man das Kuba Fidel Castros verantwortlich machen und in der Folge mit Krieg überziehen wollte. Doch US-Präsident John F. Kennedys Verteidigungsminister Robert McNamara weigerte sich, dem waghalsigen Pentagon-Plan zuzustimmen. Der Architekt des teuflischen Vorhabens, der rechtsextreme Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs, General Lyman L. Lemnitzer, hat 1975 auf Drängen der Regierung Gerald Fords, unter dem sowohl Dick Cheney als auch Donald Rumsfeld wichtige Posten im Weißen Haus bekleideten, das berüchtigte Committee on Present Danger (CPD) mitgegründet, das bis in die Ära Ronald Reagans hinein durch rabiate Forderungen nach immer höheren Rüstungsausgaben zur Niederringung des „gottlosen” Kommunismus sowjetischer Prägung von sich reden machte. In jenem Komitee dienten während der Amtszeit von Jimmy Carter bekanntlich der heutige Rumsfeld-Vize Wolfowitz und „Fürst der Finsternis” Perle.

Ronald Thoden (Hg.), „Terror und Staat - Der 11. September - Hintergründe und Folgen, Geostrategie, Terror, Geheimdienste, Medien, Kriege, Folter”, 2004 im Kai Homilius Verlag, Berlin erschienen. 335 Seiten, ISBN 3-89706-882-6, 18,00 Euro.

aus: Schattenblick, elektronische Zeitschrift, 14. Oktober 2004
ma-verlag.redakt.schattenblick@gmx.de

Der Text wurde geringfügig redaktionell bearbeitet.