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Die Zeitschrift Bruchlinien hat eine Phase der Abwesenheit durchlebt. Nun erscheint sie wieder in neuer Form unter dem Titel "Intifada - Zeitschrift für den antiimperialistischen Widerstand". Der Online-Auftritt bleibt jedoch weiter bestehen.

Podiumsdiskussion: Was war die Sowjetunion?

 

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Filmkritik zu Snyders Verfilmung der Comicvorlage






Nr. 13 November 2004

Noble Literatur

Der Nobelpreis für Literatur an Elfriede Jelinek vergeben! Das war schon eine gewisse Überraschung, zweifellos. Mit einem Mal war „die Jelinek“ auf allen Bildschirmen präsent, wo sie zuletzt wegen dramaturgischer Inszenierungen, diverser Skandale und als eifrige Donnerstagsdemonstrantin zu sehen gewesen war. Wir sind ein kleines Land: und nun der Nobelpreis?


Das war ein Stromschlag in den Dornröschenschlaf heimischer Gewöhnung. Meine einstweilige Ratlosigkeit angesichts der Wahl entstammte sicher nicht zum Geringsten der Zwiespältigkeit meiner Gefühle: Da regte sich zum einen in mir der kulturelle Patriotismus, der der Überzeugung entstammt, dass Österreich eine Literatur von Weltrang vorzuweisen hat, eine eigenständige Literatur, die nun doch irgendwie eine Art von Anerkennung erfahren hat, eine unspezifische und diffuse zwar, aber doch immerhin Anerkennung. Und ich muss gestehen, dass ich, wäre diese Anerkennung meiner heimlichen Favoritin Friederike Mayröcker widerfahren, diesem Gefühl sicher innerlich ein wenig erlegen wäre. Hat sie aber nicht und bin ich nicht. Zum anderen breitete sich ein großes Unbehagen in mir aus. Und dieses Unbehagen hat seine Gründe.
Es ist kein Geheimnis, dass Preise – von den durch die Industriellenvereinigung bis hin zur Siemens-Stiftung gestifteten einmal ganz abgesehen – ein Mittel der Lenkung sind im Gewand der nachträglichen Würdigung. Bestätigt wird ein bereits vorher sich „herauskristallisierender“ Kanon (Stichwort: „Mainstream“), der durch die institutionalisierende Würdigung dann auch zementiert wird. Freilich bestimmt sich die Preisvergabe (ebenso wie die Grundlinie der literarischen Kanonisierung) zumeist nicht nach den Kriterien der Masse (sonst wären Johannes Mario Simmel und Rosamunde Pilcher längst „hohe Literatur“), sondern als gezielte kulturpolitische Intervention bestimmter Funktionsträger im Kulturbereich. Diese Intervention ist in hohem Maße wertend und somit zugleich anfällig für ideologische Reflexe. Ein klassisches Beispiel ist hier zum Beispiel die Einvernahme Thomas Bernhards nach seinem Tod und über die Vergabe des Großen Österreichischen Staatspreises.
Autorinnen und Autoren sind andererseits angewiesen auf Preisgelder und Imagegewinn, um tatsächlich überleben zu können, sodass sich ein bestimmtes System „gegenseitigen Nutzens“ etablieren konnte. Die Auflagenziffern des Jelinek verlegenden Rowohlt Verlages stiegen denn gleich enorm nach der Bekanntgabe (1).

Konsens und Literaturbilder

Besonders über die Kür des Nobelpreiskomitees erfreut war der Standard, alle Reaktionen seien „durchwegs positiv“ gewesen. „Kurzum: Alle Welt freut sich mit der neuen Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek.“ (2), und internationale Reaktionen sind wichtig. Derselbe Standard, der sich so vehement eingesetzt hatte für die Wahl des US-Präsidentschaftskandidaten John Kerry und linksliberale Hoffnungen hegte auf ein „anderes Amerika“, der die Worte „respected in the world“ auf die transatlantischen Beziehungen umlegen möchte. „24 von 31 US-Autoren gegen Bush“ (3), verkündete der Standard unter anderem, was nichts anderes suggerieren soll, als dass die geistige Elite der USA nicht zögern würde, dürfte sie entscheiden, wer Präsident würde. Der Standard ist sicherlich ein politisch korrektes Blatt, eine Zeitung, die den aufgeschlossenen Intellektuellen eine bedeutende Rolle in der Gesellschaft zuweisen will. So ist das in ihm transportierte Literaturbild zwar nur ein Indiz, aber doch symptomatisch: Der Literatur wird die Freiheit fortschrittlicher Kritik zugesprochen. Zugleich ist das Verständnis auch sehr eng: Literatur ist unantastbar nur als Ausdruck einer geistigen Elite: der sogenannten kritischen Denkenden. Es sind die Interessen dieser kleinen Gruppe privilegierter, aufgeklärter Mittelschichten, denen über Literatur entsprochen werden soll.
Einer anderen Instrumentalisierung von Literatur huldigen hingegen die wirklich mächtigen Gruppierungen: Dort genießt die Literatur auch Freiheiten und muss durchaus nicht immer verständlich sein, das sei die Freiheit der Kunst. Vor allem aber hat sie Repräsentationszwecken zu dienen und ist eine Ware wie alle anderen Waren, die mit einem virtuellen Handelswert taxiert werden kann. Ist dieser hoch genug, dann darf ein Kunstwerk gerne auch von Obszönem, Fäkalien oder der Verworfenheit unserer Gesellschaft handeln. Andreas Khol ließ z.B. gleich einmal verkünden, er sei ein „Jelinek-Fan“ und Wolfgang Schüssel meinte, „sie grabe unentwegt nach den Wurzeln Österreichs“ (4). Doch Literatur dient auch hier der Unterscheidung, der Separation von der Masse der Menschen.
Demgegenüber schließlich steht noch ein dritte Kraft an Literaturverständnis, deren Gewicht auf der Quantität des Rests beruht: Jene des Boulevards. Das Boulevard vertritt die inhomogene Masse der Nichtleser und der Konsumenten von Produkten einer normierten Massenkultur. Literatur dient als Anlassfall für Skandale, um über negative Ausschließung einen stereotypen und populistischen Effekt zu formen (der in Übereinstimmung zu den Machtverhältnissen steht).
Nichts desto trotz sind alle diese drei zusammengenommen bloß an der Oberfläche, der Form nach unterschieden. Die grellen Unterschiede lassen gerne übersehen, dass darunter eine Einigkeit besteht, die Grundlagen bestehender Ordnung nicht anzutasten. Und gerade die Einhaltung dieses Konsenses wird über „Sachzwänge“ immer zwingender und normierter.
Die AutorInnen geraten in die Mühlen dieses Prozesses, willentlich oder unwillentlich. Im Wandel der letzten eineinhalb Jahrzehnte aber verfügten oft genug jene über am meisten politische Sprengkraft, die sich formbezogen und nicht über das eigentlich Politische definierten.

Die österreichische Literatur (im Wandel der Zeiten)

Gerade jene AutorInnen, die nun eigentlich die österreichische Literatur nach außen repräsentieren, beziehen sich in vielem auf die Traditionen von 1968, auch Elfriede Jelinek (5). Die Eigenheit der österreichischen Literatur besteht auch nicht zuletzt darin, dass es eine Palette von Themen gibt, die immer wiederkehren und ihre Wurzeln gleichfalls in den Aufbrüchen der Sechziger- und Siebzigerjahre haben, als die Literatur sich emanzipierte, sich die Provinz zu Wort meldete und von der eigenen Enge zu befreien suchte. Überhaupt die empfundene Enge – gerade eines sozialpartnerschaftlich konsensisch regierten – Österreichs, die zugunsten der Bildung eines Nationalbewusstseins vernachlässigte Aufarbeitung der nazistischen Vergangenheit, die Rigidität des österreichischen Katholizismus fanden Gestaltung in Verbindung mit einer starken Sprachorientierung über Kraus, Wittgenstein, Wiener Schule. Jelinek sagt dies auch von ihrer Arbeit (6).
Entscheidend bleibt dabei, dass der letztendlich auch politische Anspruch sich – ein Dilemma der Literatur überhaupt – seinen Weg als kultureller Ausdruck bahnen musste - sozusagen indirekt, als Kritik und Provokation kultureller Normen, als „Überbauphänomen“. Oder, um es modern und in Bezug auf Jelinek auszudrücken: „Das Subjekt als Schnittpunkt von Diskursen, in Jelineks Sprachfluten wird dieses Bild plastisch greif- und erfahrbar. Sie drückt mit sprachlichen Mitteln wie nur wenige andere aus, dass es keinen Sprung aus Diskursen geben kann; man kann nur in ihnen agieren. Dass sie keine Predigerin der gelingenden Befreiung ist, sondern ihre Texte eher pessimistische Züge tragen, ist keine Frage einer rein negativen Weltsicht, sondern Effekt dieser Einsicht.“(7)

Jelinek – Radikale oder konsensfähig?

Bei vielen Linken führte dieser Ansatz – in Konsequenz fortgeführt – schließlich zur Absage an die Möglichkeit politischer Gesellschaftsveränderung überhaupt bzw. zu einem Kampf gegen den „faschistischen“ Konsens der Masse, die österreichische Identität einer Kronenzeitung. Was aber tatsächlich spürbar wurde, war die liberalistische Umgestaltung ganz Europas und die Globalisierung, die in Österreich ihren Ausdruck schließlich in der schwarzblauen Koalition fanden, dem Wesen nach aber von allen politischen Parteien bis hin zur offiziellen KPÖ getragen wird. Schwarzblau aber stand vor allem mit der populistischen Person eines Jörg Haider in Verbindung, dessen Rechtslastigkeit als Gefahr eines neuen Faschismus gewertet wurde. Beim Bildungsbürgertum, den Studenten, den Intellektuellen war die „antifaschistische“ Ablehnung der schwarzblauen Regierung aber durchaus konsensfähig. Es ist dieser Konsens, auf dem Elfriede Jelinek ihre provokatorische Wirkung entfaltete, eine provokatorische Wirkung, die trotzdem sich auf Verständnis weiter Kulturbereiche stützen konnte, auch von Seiten relevanter europäischer Kräfte.
Sie hatte den Jugoslawienkrieg befürwortet, Kriegsbefürwortung aus Emanzipationsgründen. Auch das eine äußerst konsensische Leistung (ganz anders Peter Handke – das bleibt aber im Kanon verschwiegen).
Sicher, konservativen Kräften im Establishement ist Elfriede Jelineks Schaffen ein Dorn im Auge, dem Vatikan zumindest. Die Autorin gilt als radikal. Diese Rubrizierung wird auch gerne reproduziert. Damit steht sie aber nicht außerhalb der Normen, nicht außerhalb des allgemeinen Konsenses, wenngleich vielleicht an dessen äußeren Rändern.

Engagierte oder Gesinnungsliteratur

Ihr politisches Engagement, das so inkompatibel wirkt mit staatstragenden Ideologemen, weist starke Züge einer Moralität auf, eines Wurzelns in Gerechtigkeitssinn, der sich an kulturell determinierten Mustern orientiert, und das sagt die Autorin auch selbst (8). Keine Gesinnungs- oder Tendenzliteratur (Nomen est omen!) also, sondern eher moralisches Feuer als Antrieb eines diskurskritischen literarischen Kreisens und Spielens: Engagierte Literatur somit. Engagierte Literatur stellt aber zwar Perspektiven, Verhältnisse in Frage, nicht aber die tatsächlichen Grundlagen. Dazu passt auch ihre Antwort auf die Frage zur Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei: „Sagen wir, ich praktiziere einen idealistischen prächristlichen Vulgärmarxismus. Ich wäre aber niemals Kommunistin in einem Land gewesen, wo Menschen unterdrückt wurden. Als Parteimitglied wollte ich einfach Gleichgewicht für die rechte, sehr katholische Welt in Österreichs, daß die Partei über die Fünf-Prozent-Hürde kam, und den Einzug ins Parlament. Wenn alles nach rechts rennt, möchte man, daß wenigstens einige Leute nach links rennen. Aber Sozialist kann man nur dort sein, wo Sozialismus keine Staatsform ist.“ (9)
Um sich die Behauptung zu überlegen, wie überraschend die Entscheidung des Nobelpreiskomitees war, ob Elfriede Jelinek tatsächlich zu radikal, zu wenig konsensfähig ist, um den Nobelpreis zu erhalten, lesen wir, was sie zum Islam schrieb, im Dezember 2001, gerade lange genug nach dem 11. September, dass „Schock“ als Ausrede nicht mehr taugt: „Aber wer will mich daran hindern, dem islamistischen Faschismus entgegenzutreten wie ich jedem Faschismus entgegentreten würde? Warum soll ich nicht auch meine Werte militant vertreten dürfen? Redefreiheit, die Gleichheit der Geschlechter, die Trennung von Religion und Staat. Es ist, als wären diese Tausenden Opfer in New York Tiere gewesen, die als Stellvertreter-Opfer willkürlich und blind ausersehen wurden von wenigen, für wenige, die sich über alle anderen gestellt haben, im Namen der Reinheit ihrer Religion. [...] Die Objekte meines Hasses, die glaubten, ihre guten Gründe zur Gewalt gehabt zu haben, zur Gewalt gegen sich selbst, aber vor allem gegen andre, die sie in maßloser Selbstüberhebung bestimmt haben, Unschuldige, die für irgendwelche eingebildeten Schuldigen und für irgendeine Schuld, die von den Tätern willkürlich behauptet wurde, zahlen mußten (und immer immer immer die Gewalt gegen Frauen, die offenbar eines nie zu sühnenden Verbrechens schuldig sind, bloß weil sie überhaupt da sind, daher muß man sie verbergen, aber für Vergewaltigungen sind sie immer noch gut genug, verborgen oder nicht), diese Objekte sind eben außerhalb meiner Reichweite, aber ich werde mir keinen Ersatz für sie suchen. Das ist der Punkt. Nicht einmal einen anonymen Bruder, eine anonyme Schwester oder ein Tier werde ich opfern. Diese Zeiten sind vorbei. Ich werde Amerika holen. Die werden jetzt die für mich nicht Erreichbaren für mich zerstören. Das machen die. Meine Stellvertreter: ganz Amerika. Ich bin dafür, aber ich weiß noch nicht, ob sie es richtig machen. Ich hoffe es. Aber wissen kann ich es nicht.“ (10)
Diese Worte lassen die Autorin als durchaus innerhalb der Grenzen imperialistischen Konsenses erscheinen. Und auch die Zuerkennung des Nobelpreises wird klarer.
Das Nobelpreiskomitee belohnte ein Gesamtwerk, ein Gesamtwerk aber, dass nicht zufällig und nicht allein aufgrund literarischer Kriterien getroffen worden war. Die wirklich grandiose sprachliche Kraft und das Niveau der Texte alleine war nicht ausschlaggebend. In seltsamer Art und Weise erscheint das Komitee als Standard der internationalen Bühne. Das Komitee – in einem europäischen und auch auf die USA gerichteten Kontext (11) – wollte mindestens auch ein kulturell-politisches Signal setzen: nach der Vergabe an Dario Fo, Imre Kertész, Günther Grass und Gao Xingjian ....... in Richtung auf eine kritischere (Kultur-)politik, als Mahnung für eine aufgeschlossenere Handhabung der Macht und eine stärkere Berücksichtigung auch der äußeren Stimmen ... Dies alles jedoch ohne dass der imperialistische Konsens aufzugeben wäre.
Unter dem Strich wird der Prozess der Normierung fortschreiten. Die österreichische Regierung beginnt bereits, Jelineks Literatur für sich zu reklamieren, und daran ändert weder ihre Aussage: „Ich will keine Blume im Knopfloch Österreichs sein“(12) etwas, noch ihre Haltung zu den zwei derzeitigen Regierungsparteien, noch ihr Rücktritt von Nennings Austro-Koffer, noch ihre persönliche Abwesenheit bei der Verleihung. Diese Sache geht tiefer. Angenommen hat Elfriede Jelinek den Nobelpreis schließlich. Ist ja fast wie im Lotto gewinnen, nur noch seltener.

Martin Vinomonte

(1) Vgl. Hunderttausende druckfrische Jelinek-Exemplare schon wieder weg. Rowohlt Verlag hat von 300.000 neu gedruckten Büchern schon 200.000 verkauft. In: www.derstandard.at
(2) Internationale Pressestimmen und Lob für Jelinek. „Eine mutige Entscheidung”. In: www.derstandard.at
(3) Mehrheit der US-Autoren stimmt für John Kerry. 24 von 31 befragten Schriftstellern gegen Bush. In: Der standard vom 15.10.2004
(4) Den Preis zur Sprache gebracht. Oder: Was Elfriede Jelinek nicht erspart blieb. Nachträge zum Wortgetümmel um die Verleihung des Literaturnobelpreises. www.derstandard.at vom 7.10.2004
(5) Vgl. Rudolf Maresch: Elfriede Jelinek erhielt den Nobelpreis für Literatur. Ein Gespräch mit der die Öffentlichkeit und die Medien meidenden Schriftstellerin, die sagt: „Sicher wäre es besser gewesen, gar nichts von sich preiszugeben.” Telepolis vom 08.10.2004.
(6) Elfriede Jelinek: Ich renne mit dem Kopf gegen die Wand und verschwinde. Das Gespräch führten Rose-Maria Gropp und Hubert Spiegel. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.11.2004, Nr. 261, Seite 35
(7) Andrea Geier: Lob mit Fußtritten Über den Nobelpreis für Elfriede Jelinek. http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=7608&ausgabe=200411
(8) Vgl. Rudolf Maresch: Elfriede Jelinek erhielt den Nobelpreis für Literatur. Ein Gespräch mit der die Öffentlichkeit und die Medien meidenden Schriftstellerin, die sagt: „Sicher wäre es besser gewesen, gar nichts von sich preiszugeben.” Telepolis vom 08.10.2004.
Zitat: „Ich bin auch eine Moralistin. Bei mir ist es eher ein sozialer bzw. gesellschaftlicher Entwurf, eigentlich eine Machtfrage und ein allgemeiner politischer Protest.“
(9) Jolita Venckute: Elfriede Jelinek im Zenit des Ruhms? Ein Interview aus Wien. haGalil onLine - Montag 07-12-98
(10): Islam und Gewalt. Elfriede Jelinek Homepage: http://ourworld.compuserve.com/homepages/elfriede/
(11) Vgl. Andrea Köhler: Kopfschütteln in Bambiland. Jelineks Wahl trifft in den USA auf Verlegenheit. In: NZZ vom [o.Datum]
(12) Klaus Baschleben: Richtige Wahl. In: Leipziger Volkszeitung vom Freitag, 8. Oktober 2004