Zeitschrift für eine neue revolutionäre Orientierung

Verkaufstellen:: Beiträge:: Impressum&Kontakt:: Abo:: Info mail:: Werben
suche:

 

 Aktuell

Die Zeitschrift Bruchlinien hat eine Phase der Abwesenheit durchlebt. Nun erscheint sie wieder in neuer Form unter dem Titel "Intifada - Zeitschrift für den antiimperialistischen Widerstand". Der Online-Auftritt bleibt jedoch weiter bestehen.

Podiumsdiskussion: Was war die Sowjetunion?

 

 Ausgaben

Nr. 21 Herbst 2007
Nr. 20 Frühjahr 2007
Nr. 19 November 2006
Nr. 18 Mai 2006
Nr. 17 Februar 2006
Nr. 16 November 2005
Nr. 15 Juni 2005
Nr. 14 April 2005
Nr. 13 November 2004
Nr. 12 September 2004
Nr. 11 Mai 2004
Nr. 10 Jänner 2004
Nr. 9 November 2003
Nr. 8 September 2003
Nr. 7 Mai 2003
Nr. 6 März 2003
Nr. 5 Jänner 2003
Nr. 4 November 2002
Nr. 3 September 2002
Nr. 2 Juli 2002
Nr. 1 Mai 2002

 

 Rezensionen

Filmkritik zu Snyders Verfilmung der Comicvorlage






Nr. 3 September 2002

Nehmen wir einmal an, es stimmt, was die Amis sagen...

Rainer Rupp hat jahrelang unter dem Decknamen Topas im Herzen der NATO für die Stasi, Hauptverwaltung Aufklärung (HVA), gearbeitet. Nach seiner Verurteilung 1994 zu zwölf Jahren Gefängnis, und seiner vorzeitigen Entlassung 2000, schreibt er nun als Journalist in der deutschen Tageszeitung „junge welt“. Die bruchlinien haben ihn zum 11. September und den Krieg gegen den Terror befragt.


Haben die USA durch die Ereignisse des 11. September einen Vorteil, oder war es doch ein symbolischer Schlag gegen das Imperium, der sie geschwächt hat? Und daraus folgend, ist der Krieg, den sie jetzt führen, ein Krieg, den sie nicht wollten, oder auf den sie nicht vorbereitet waren?

Ein Krieg, auf den sie nicht vorbereitet waren, ist das ganz bestimmt nicht. Mittlerweile wissen wir ja, wie Bush selbst gesagt hat, der Plan zum Krieg gegen Afghanistan war zwei Tage vor dem 11. September unterschriftsreif. Natürlich wäre es schwierig gewesen, den Krieg zu rechtfertigen, aber mit den Ereignissen am 11. September gab es eine ideale Rechtfertigung für den Krieg. Vor diesem Hintergrund war es auch nicht erstaunlich zu sehen, dass, obwohl angeblich keiner etwas wußte, binnen 24 Stunden die Namen, Adressen und Telefonnummern von den Tätern bekannt waren und natürlich, dass sie alle mit Osama Bin Laden und damit mit den Taliban in Afghanistan in Verbindung standen und diese auch hinter diesem Anschlag steckten. Und beides reimt sich sehr einfach zusammen.

Die Taliban waren doch für afghanische Verhältnisse eine stabiles Regime, das noch dazu lange Zeit von den USA unterstützt wurde.

Ja, das Blatt hat sich wohl gewendet, und zwar nach dem Anschlag auf die USS-Cole, wobei viele auch der Meinung sind, dass die Anschläge auf die US-Botschaften in Afrika den Wendepunkt darstellen. Die US-Geheimdienste sagten, dass Bin Laden dahintersteckte, und dass dieser bereits bei den Taliban etabliert war. Wir wissen, ab diesem Zeitpunkt wurden die Gespräche der UNCOL und der Taliban-Regierung eingestellt, wobei bemerkenswert ist, dass sowohl Karzai, der jetzige Präsident, als auch der jetzige US-Botschafter Khalisad, gebürtiger Afghane, schon lange für US-Energie-Konzerne mit den Taliban über die Pipelinetrasse verhandelt haben. Dies kann man nun als Zufälligkeiten sehen, oder aber auch nicht.

Für einen Krieg gegen die Taliban wäre doch der Anschlag auf das WTC und das Pentagon nicht notwendig gewesen.

Nein, der Krieg gegen die Taliban war ja beschlossene Sache, und zwar schon im Juli 2001. Es gab ein Treffen in Berlin, an dem unter anderem auch der damalige pakistanische Außenminister teilnahm. Dieser ist an die Öffentlichkeit gegangen und gab bekannt, dass die USA vorhatten, die Taliban mit einem Krieg zu eliminieren, und sie ließen sich auch nicht mehr davon abbringen. Das Vorhaben lag bereits unterschriftsreif auf Bushs Schreibtisch und dann kam der Anschlag, der Bush die Aufgabe natürlich sehr erleichtert hat.

Haben die Amerikaner ihre Kriegsziele erreicht?

Sie sagen es ...

Wird es zum Beispiel eine Möglichkeit geben, diese Pipeline zu bauen?

Die Verträge sind ja mittlerweile, ungeachtet der Öffentlichkeit und der Medien, unterzeichnet worden. Aber diese Pipeline spielt eine untergeordnete Rolle. Es gibt eine Reihe von Gründen, die einen bewegen, etwas Bestimmtes zu tun. Diese Anschläge auf die Botschaften und auf die USS-Cole, diese permanente Unsicherheit wurde ja nicht von den Amerikanern selbst begangen. Es war in ihren Augen eine Bande von Islamisten, die sich da oben herumtreiben und dieser Allmacht der USA dauernd Nadelstiche zufügen kann. Das ärgert die Amerikaner. Noch dazu wurden sie von den Taliban beherbergt, die an der eigenen Brust genährt wurden. Der Einfluss auf Saudi-Arabien und auf andere Schlüsselpositionen in der Region ist für die USA sehr wichtig und daher war der Einfluss Bin Ladens in dieser Region störend. Denn es war eben so, dass junge, teilweise wohlhabende Männer aus Saudi-Arabien, Syrien oder Ägypten, die etwas für den Islam tun wollten, ihre Grundausbildung und ein Praktikum in Afghanistan erhielten. Dort sind ihnen bestimmte Ideen auch eingetrichtert worden. Allerdings muss man diesen Krieg sehr wohl mit dem alten Ziel der Amerikaner, sich die reichen Ölquellen dieser kaspischen Region unter den Nagel reißen zu wollen, in Verbindung bringen. Für diesen Krieg brauchten sie Stützpunkte, nicht in einem, sondern in einer ganzen Reihe von zentralasiatischen Ländern. Mittlerweile sitzt man mit US-Soldaten auch schon in Georgien, um gegen den Terrorismus zu kämpfen. Alle diese geostrategischen Implikationen haben US-amerikanische Wünsche erfüllt, die in ihren Plänen erst im Jahre 2015 erreichbar gewesen wären. Aber nicht nur in Washington, sondern auch in Berlin gibt es Strategiepapiere „Zugriffsregion kaspisches Meer“ von der SPD-Bundestagsfraktion oder „Kaspisches Meer – Drehangel zwischen Ost und West“ vom ehemaligen Verteidigungsminister der BRD, Volker Rühe. Ihm schwebte vor, dass die EU unter Führung Deutschlands Demokratie, Freiheit und Marktwirtschaft in diese Region zu bringen hat, um diese Region nicht dem Amerikanern zu überlassen und, so steht es dort geschrieben, um den russischen Einfluss zurückzudrängen. Diese Sachen sind alle öffentlich zugänglich, aber niemand scheint sich ernsthaft dafür zu interessieren. Und die Franzosen haben mittlerweile auch ihren Stützpunkt ausgebaut. Die „kleinen“ europäischen Imperialisten fühlen sich noch zu schwach, um den großen Leitwolf USA frontal anzugehen. Sie folgen der Linie: Wenn man mit dem Leitwolf jagt, kommt man noch am besten weg und man kann sicher sein, dass auch einige gute Stückchen für einen selber abfallen. Ich ziehe alle diese Gründe in Betracht – es gibt nicht nur einen einzelnen Grund, warum der Krieg geführt wird. Manchmal wird es so dargestellt, als wäre der Afghanistan Krieg wegen der Pipeline geführt worden, aber das ist zu billig und zu einfach. Es hat sicher eine Rolle gespielt, wenn man sich vor Augen hält, was die Lobby rund um UNCOL und andere bereits in dieses Gebiet an Arbeit und Geld investiert hatten – es stecken bereits Milliarden dahinter. Khalisad, der jetzige US-Botschafter in Afghanistan, war eben damals auch schon dabei, als es um diese Fragen ging. Als ich vorhin meinte, die Amerikaner wollen sich die Erdölvorkommen in der kaspischen Region unter den Nagel reißen, so war das wohl falsch formuliert, sie haben sie nämlich längst. Die großen US-Firmen haben diese Felder bereits fest unter Vertrag. Die Rechte sind gesichert – das hat natürlich zig Milliarden verschlungen. Allerdings ist bis jetzt nichts raus gekommen. Es gibt einen Brief der gesamten Gruppe der im Kapischen Meer engagierten Energieunternehmen an Bill Clinton, in dem sie ihm mit dem Rückzug aus dem Gebiet drohten, falls es nicht gelingt, Sicherheit und Stabilität herzustellen. Und genau die selben Leute sind heute auf politischer Ebene engagiert und setzten ihre Interessen durch. Wie heißt es so schön: Sicherheit, Stabilität, Marktwirtschaft. Diese Region lechzt geradezu danach – das alles muss dahin gebracht werden. So wird das dann dargestellt.

Es gibt innerhalb der Linken die Theorie, dass das Engagement in Afghanistan einen Stützpunkt gegen ein sich auflehnendes, in jedem Fall gegen ein erstarkendes China darstellt.

Das sind Wunschträume von Linken, die endlich mal wieder eine Gegenmacht zur USA haben wollen...

Hat nicht Huntington China als strategischen Kontrahenten der USA beschrieben?

Die Chinesen haben vielleicht 20 Interkontinental-Raketen, die noch dazu nicht transportabel sind. Derzeit könnten sie nicht einmal Taiwan bedrohen, falls sie das wollten. Auf Jahrzehnte hinaus wird China keine Militärmacht sein, die die Interessen der USA außerhalb Chinas gefährden wird können. Es sei denn, sie geben bestimmte Technologien und Waffen an aufständische Bewegungen weiter. Allerdings haben die USA China bereits über die Sonderwirtschaftszonen in den internationalen Handel eingebunden. Wenn dieser Markt abstürzen würde, hätte China das Problem von Millionen von Wanderarbeitern. Dadurch, dass das System der Eisernen Reisschüssel mittlerweile eliminiert wurde, wären Aufstände unvermeidbar und die Position der KPCh könnte nachhaltig erschüttert werden, und das kann sie sich nicht leisten. Also auch die Chinesen sind mittlerweile in ihrem inneren Handlungsspielraum von diesem übermächtigen wirtschaftlichen, politischen und militärischen Faktor USA abhängig.

Ist der deutsche Eigenweg, der vor allem von der Antideutschen Linken, anhand des Krieges gegen Jugoslawien oder dem künftigen Verhalten zum bevorstehenden Irak-Feldzug gezeichnet wird, real?

Die deutsche Bundesregierung fühlt sich, wie andere europäische Länder auch, nicht sehr wohl bei dem Gedanken an einen neuen US-Waffengang gegen den Irak. Dies ist aber keinesfalls als Sympathie mit Saddam Hussein oder mit dem irakischen Volk zu verstehen, sondern lediglich als Angst vor einer riesigen Explosion in der Region, wenn die Amerikaner zum wiederholten Male mit ihrer Brachialgewalt gegen den Irak schlagen. Die Probleme im Mittleren Osten lassen sich eben nicht durch US-Gewalt lösen. Aber vielleicht haben die Amerikaner auch Glück, und es gelingt. Aber die Europäer gehen, aufgrund ihrer Erfahrungen, davon aus, dass ihnen das ganze Ding um die Ohren fliegt. Derzeit sieht es nicht so aus, als würde sich die Bush-Administration von diesem neuerlichen Schlag abbringen lassen. Immerhin bewerten sie Afghanistan als Sieg. Rumsfeld hat erst vor kurzem Bilanz gezogen: al-Qaida zerschlagen, Taliban Regierung weg, US-freundliche Regierung an der Macht, und nun bauen die Alliierten Truppen noch die zivile Infrastruktur auf.

Was ist mit Osama Bin Laden? Schließlich ist er nicht tot. Ist er unwichtig?

Man gibt nun offen zu, dass es ein Fehler war, das Feindbild auf die Person Osama bin Ladens zu reduzieren. Nach längerer Diskussion hat man sich darauf geeinigt, dass es auf die Person nicht ankommt und das Ergebnis umwerfend gut sei. Alle Kriegsziele sind erreicht. Dies auch noch mit sehr geringen zivilen Verlusten auf der Gegenseite, rühmt sich Rumsfeld. Die Armee der USA gräbt nun Brunnen, stellt Sanitäter und ganz wichtig, die Frauen sind nun befreit.

Von den Medien und den USA wurde ein internationales Netzwerk, eben die al-Qaida konstruiert. Hat es dieses Netzwerk in dieser Form gegeben?

Diese Frage kann ich dieser Form nicht beantworten, aber ich zweifle sehr daran. Obwohl mir keine Beweisführung gelingen würde, aufgrund der Dinge, die ich bis jetzt erfahren habe, erscheint es mir, als ob hier ein Popanz aufgebaut wurde. Eins ist mir auch klar, und damit steh ich nicht alleine, dass eine Operation wie die gegen das WTC eine Vorbereitungszeit von mehr als zwei Jahren gebraucht hat. Dies aber unter Bedingungen eines modernen, mit allen Mitteln der Konspiration und der nachrichtendienstlich gesicherten Kommunikation ausgestatteten Nachrichtendienstes. Eine solche Sache konnte, und da bin ich mir sicher, nicht aus einer Höhle oder per Satellitentelefon von Afghanistan aus gesteuert werden. Denn was alles mit der Vorbereitung einer solchen Operation zusammenhängt... Aber nehmen wir mal an, die offizielle Geschichte stimmt, stellen wir uns einfach mal dumm und glauben denen alles. Da hat man 19 Leute, von denen einige ein Flugzeug fliegen können, und hat diese ausgebildet – damit wird man ja nicht geboren. Dazu sind disziplinierte Leute notwendig, die die Selbstdisziplin haben, sich durch Lehrgänge durch zu bringen oder einen Uni-Abschluß anzustreben, die in der normalen Welt unter konspirativen Bedingungen leben können und noch dazu bereit sind, ihr Leben zu opfern. Für die Organisation oder den Nachrichtendienst der solche Leute, in deren Ausbildung sehr viel investiert wurde, hat, sind diese natürlich einmalig. Die findet man nicht so einfach, und die wachsen auch nicht so schnell nach. Frage: Wird man nun diese 19 Leute los schicken um die Sicherheitsvorkehrungen, Flugpläne, das Areal und dergleichen zu überprüfen? Nein. Keinesfalls. Was, wenn einer auffällt, festgenommen wird und er in Verhören, zum Beispiel unter Drogeneinfluss, etwas verrät. Zum Erwerb der „Regimekenntnisse“, wie es im Nachrichtendienstchargon heißt, müssen andere Teams vor Ort geschickt werden, die natürlich von der eigentlichen Absicht keine Ahnung haben. Sie müssen all diese Details aufklären und sicher übermitteln. In einer Zentrale müssen dann wiederum all diese Elemente gefiltert und ausgewertet und den anderen beigebracht werden. Auf diese Art und Weise werden solche Operationen vorbereitet. So, das alles zusammen soll nun von Bin Laden aus einer Höhle mit einem Satellitentelefon organisiert worden sein? Nein, bitte, das beleidigt meine Intelligenz. Da braucht man andere Voraussetzungen dafür. Die Medien allerdings scheinen die Geschichte „Hey Atta, nimm dir ein paar Jungs, da gibt’s eh dieses Netzwerk, und mit ein paar Flugzeugen am besten gleichzeitig ...“ einfach runter zu schlucken. Jede auch noch so berechtigte und fundierte Kritik, zum Beispiel von ehemaligen Geheimdienstlern, die sich nicht für dumm verkaufen lassen wollen, wird einfach ignoriert und totgeschwiegen. Man folgt einfach der offiziellen Linie, weil man Angst hat, die Amerikaner zu vergraulen. Diese haben die Linie vorgegeben – und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein – so lautet die Alternative.

Es wird auch ein Bild in den Medien gezeichnet, dass eine neue Generation von High-Tech-Terroristen zu kennen glaubt. Kommunikation per Internet und Satellit und dieser ganze Firlefanz. Ist so etwas überhaupt möglich? Zumal die meisten Kommunikationswege ohnehin von amerikanischen Betreibern zu Verfügung gestellt werden.

Diese ganzen Geschichten sind absoluter Quatsch. Einfach Blödsinn. Wie schon gesagt, die Voraussetzungen müssen stimmen und es muss eine Koordination geben. Es ist aber auch möglich, dass diese Leute wirklich so blöd waren, ihre 19 hochspezialisierten Leute zur Aufklärung in die USA zu schicken und sie damit eventuell zu „verbrennen“ und damit die ganze Operation in Frage zu stellen ...

Der Überwachungsstaat wird aber nun eingerichtet. Handy- und Internetüberwachung stehen auf der Tagesordnung. Was kann man als demokratisch denkender Mensch dagegen tun? Welche Möglichkeiten gibt es?

Das Verrückte ist nun, dass wir Kommunisten und Marxisten, mittlerweile mit Klauen und Zähnen, die bürgerlich demokratischen Rechte versuchen zu verteidigen, während sich die guten Bürger scheinbar schon davon verabschiedet haben. Diese neu geschaffenen Gesetze werfen die Errungenschaften von Jahrzehnten, nein von Jahrhunderten aus dem Fenster. Die Konstruktion dieser ganzen Geschichte sieht mir doch recht zweifelhaft aus. Sie werden in den eigenen Information, die sie wie verrückt sammeln, ersticken. Daraus folgend werden sie versuchen, möglichst viele Informationen maschinell aufzuarbeiten, und da werden die ersten Fehler auftreten. Als zweites werden sie versuchen, möglichst viele Leute einzusetzen. Logischerweise sind das Leute, die weder eine Ausbildung noch die nötige Erfahrung haben. Auch hier werden Fehler passieren. Gute, normale, wohlgesittete Bürger werden sich auf einmal aufgrund all dieser Operationen im Fadenkreuz sehen, sich überwacht fühlen, sich verfolgt fühlen oder aktiv verfolgt und mißhandelt werden. Bis dahin wird keiner auf uns hören, aber dann kommt wahrscheinlich von ganz alleine ein Rückschlag.

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führten Stefan Kainz und Robert Fisch im August 2002