Zeitschrift für eine neue revolutionäre Orientierung

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 Aktuell

Die Zeitschrift Bruchlinien hat eine Phase der Abwesenheit durchlebt. Nun erscheint sie wieder in neuer Form unter dem Titel "Intifada - Zeitschrift für den antiimperialistischen Widerstand". Der Online-Auftritt bleibt jedoch weiter bestehen.

Podiumsdiskussion: Was war die Sowjetunion?

 

 Ausgaben

Nr. 21 Herbst 2007
Nr. 20 Frühjahr 2007
Nr. 19 November 2006
Nr. 18 Mai 2006
Nr. 17 Februar 2006
Nr. 16 November 2005
Nr. 15 Juni 2005
Nr. 14 April 2005
Nr. 13 November 2004
Nr. 12 September 2004
Nr. 11 Mai 2004
Nr. 10 Jänner 2004
Nr. 9 November 2003
Nr. 8 September 2003
Nr. 7 Mai 2003
Nr. 6 März 2003
Nr. 5 Jänner 2003
Nr. 4 November 2002
Nr. 3 September 2002
Nr. 2 Juli 2002
Nr. 1 Mai 2002

 

 Rezensionen

Filmkritik zu Snyders Verfilmung der Comicvorlage






Nr. 2 Juli 2002

Wollt ihr den totalen Krieg?

Zwischen 13. und 23. November 2001 führte das Gallup-Institut im Auftrag der Europäischen Union eine Meinungsumfrage unter Bürgern aller EU-Mitgliedsstaaten durch.


Das Thema waren unterschiedliche Fragestellungen im Zusammenhang mit den Ereignissen vom 11. September und dem nachfolgenden Krieg gegen Afghanistan und dem angestrebten Verhalten der EU bezüglich verschiedener Maßnahmen im Kampf gegen den Terror. Auf die Frage, ob die nationalen Geheimdienste ihre Informationen der Koalition gegen den Terror unter Vorherrschaft der USA zur Verfügung stellen sollten, waren die Spitzenreiter der Befürworter Deutschland und Dänemark und während in Finnland immerhin 53,5% dagegen stimmten, waren es in Österreich nur 39,8 % und 48,3% dafür. Die Länder, deren Bürgerinnen und Bürger als besonders kritisch gegenüber der EU eingestuft werden, zeigten sich unter anderem in den Fragen nach der Öffnung von militärischen Basen im jeweiligen Land zur Nutzung durch die Antiterrorallianz deutlich. Dagegen sprachen sich in Griechenland 68,4% und in Finnland 82,6% aus. In Österreich waren immerhin 66,6% dagegen, während in Deutschland 65,4% dafür waren. Mit den Amerikanern gemeinsam im Krieg zu kämpfen befürworteten über 50% der Befragten in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und England, während die Griechen (89,5%), Österreicher (86,1%), Schweden (73,7%) und allen voran die Finnen (90,8%) dagegen waren, selbst Truppen zu schicken. Deutlich war jedoch die Aussage dieser Umfrage bezüglich dessen, was den Europäerinnen und Europäern als wichtigste Maßnahme gerade in Afghanistan erschien, nämlich eine Erhöhung der humanitären Hilfe, was in jedem Land über 80% der Befragten befürworteten.