Zeitschrift für eine neue revolutionäre Orientierung

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 Aktuell

Die Zeitschrift Bruchlinien hat eine Phase der Abwesenheit durchlebt. Nun erscheint sie wieder in neuer Form unter dem Titel "Intifada - Zeitschrift für den antiimperialistischen Widerstand". Der Online-Auftritt bleibt jedoch weiter bestehen.

Podiumsdiskussion: Was war die Sowjetunion?

 

 Ausgaben

Nr. 21 Herbst 2007
Nr. 20 Frühjahr 2007
Nr. 19 November 2006
Nr. 18 Mai 2006
Nr. 17 Februar 2006
Nr. 16 November 2005
Nr. 15 Juni 2005
Nr. 14 April 2005
Nr. 13 November 2004
Nr. 12 September 2004
Nr. 11 Mai 2004
Nr. 10 Jänner 2004
Nr. 9 November 2003
Nr. 8 September 2003
Nr. 7 Mai 2003
Nr. 6 März 2003
Nr. 5 Jänner 2003
Nr. 4 November 2002
Nr. 3 September 2002
Nr. 2 Juli 2002
Nr. 1 Mai 2002

 

 Rezensionen

Filmkritik zu Snyders Verfilmung der Comicvorlage






Editorial

Nr. 3 September 2002


Bittere Medizin

Nr. 3 September 2002

Der 11. September hat den Westen von seinem Allmachtsdelirium auf den Boden eines unversöhnlichen Konfliktes mit offenem Ausgang zurückgeholt. Mit den Zwillingstürmen erlitten nicht nur die imperialen Ideologen Schiffbruch, sondern es stürzten auch alle bisherigen Versuche der Linken zusammen, auf die Globalisierung eine Antwort zu finden.

Der neue Krieg

Nr. 3 September 2002

Dieser Artikel von Werner Pirker erschien am 20. Oktober 2001 in der deutschen Tageszeitung „junge welt“. Er thematisiert die Krise der Globalisierung und der Neuen Weltordnung in Anbetracht der Ereignisse des 11. September.

Nehmen wir einmal an, es stimmt, was die Amis sagen...

Nr. 3 September 2002

Rainer Rupp hat jahrelang unter dem Decknamen Topas im Herzen der NATO für die Stasi, Hauptverwaltung Aufklärung (HVA), gearbeitet. Nach seiner Verurteilung 1994 zu zwölf Jahren Gefängnis, und seiner vorzeitigen Entlassung 2000, schreibt er nun als Journalist in der deutschen Tageszeitung „junge welt“. Die bruchlinien haben ihn zum 11. September und den Krieg gegen den Terror befragt.

„Warum bringen wir alle diese Menschen in Afghanistan um?“

Nr. 3 September 2002

Die Mitglieder der Vietnam Veterans Against the War/Antiimperialist (VVAW AI) sind seit den 70er Jahren aktiv in der Antikriegsarbeit unter den US-amerikanischen Soldaten engagiert. Viele von ihnen führten während des Vietnamkriegs spektakuläre Aktionen durch, um den Einsatz der US-Streitkräfte in Indochina zu beenden. Die bruchlinien sprachen mit Dave Blalock (Foto), Vertreter der VVAW/AI in Deutschland und Peter, einem Mitglied der „Stop the War Brigade“ (1) und Unterstützer von „Fight Back“, einem Untergrundmagazin für amerikanische Soldaten, über den neuen Patriotismus in den USA, den Krieg in Afghanistan und ihre Arbeit unter den US-Truppen.

Alle helfen zusammen

Nr. 3 September 2002

Wer glaubte, Bushs „Uniting and Strengthening America by Providing Appropriate Tools Required to Intercept and Obstruct Terrorism“ Act, abgekürzt (und hier kommt die Pointe) „U.S.A. P.A.T.R.I.O.T.“ Act wäre der absolute Tiefpunkt bürgerlich-demokratischer Gesetzespolitik, der hat nicht mit dem literarischen Genie von US-Justizminister Ashcroft gerechnet. Sein Vorschlag für ein nationsweites Spitzelsystem lautet allen Ernstes „T.I.P.S.“, und steht für „Terrorist Information and Prevention System“.

Amerika zieht in den Krieg - und die Medien ziehen mit

Nr. 3 September 2002

Das erste wirklich hautnah miterlebte „Medienspektakel“, 24 Stunden live Übertragung von Ground Zero in Manhattan am 11. September 2001 – wer kann sich daran nicht erinnern?

Über Moslemfaschisten und die Vernichtung der Doofen

Nr. 3 September 2002

Deutsche Ex-Linke im Kriegswahn nach dem 11. September. Eine Zitatauswahl.

Die Negation der Negation

Nr. 3 September 2002

Über das antiimperialistische Moment des Islamismus

Das Herz des Monsters

Nr. 3 September 2002

Weltwirtschaft und amerikanische Hegemonie

„Dem rassistischen Wahnsinn entgegenstellen“

Nr. 3 September 2002

Das International Action Center (www.iacenter.org), gegründet vom ehemaligen Justizminister Ramsey Clark, ist eine der aktivsten und prominentesten Organisationen im Kampf gegen die Kriegszüge der US-Administration. Dieses Dokument des IAC wurde am 11. September 2001, unweit der eingestürzten Twin Towers, verfasst.

Durchs wilde Afghanistan

Nr. 3 September 2002

Was die US-geführten Streitkräfte wirklich in Afghanistan gemacht haben

Paradigmenwechsel

Nr. 3 September 2002

1996 erschien Huntingtons Clash of Civilisations und wurde sofort ein Bestseller. Huntingtons Vorstellung vom kommenden Kulturkampf, weder besonders fundiert, noch besonders originell, schien schon damals einen Nerv in der westlichen Gesellschaft zu treffen. Als der asbesthaltige Staub des 11. September die Krise der Neuen Weltordnung für alle sichtbar machte, wurde Huntington zum Propheten des Bürgers. Verschiedene Versatzstücke seiner Vorstellungen werden den amerikanischen Kreuzzug wohl zunehmend begleiten. Ein Grund für eine Buchrezension mit fünfjähriger Verspätung.

Was haben Sie eigentlich gegen das Kopftuch?

Nr. 3 September 2002

Ehrenmord, Zwangsheirat und Steinigung gegen Push-up-BHs und Frauenrechtsdiskurs, orientalische Rückständigkeit gegen okzidentale Moderne. Humanismus und Rassismus speisen die Analysen von der Rolle der Frau im Islam aus westlicher Sicht.

Keine Demokratie für die „Meister des Terrorismus“

Nr. 3 September 2002

Die Teilnehmer des Antiimperialistischen Sommerlagers 2002 in Assisi bekamen einen Vorgeschmack auf Europas Politik gegen den „Terrorismus“. Das internationale Treffen von oppositionellen Organisationen und Befreiungsbewegungen als Zielscheibe der Politik der „schwarzen Listen“.