Zeitschrift für eine neue revolutionäre Orientierung

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 Aktuell

Die Zeitschrift Bruchlinien hat eine Phase der Abwesenheit durchlebt. Nun erscheint sie wieder in neuer Form unter dem Titel "Intifada - Zeitschrift für den antiimperialistischen Widerstand". Der Online-Auftritt bleibt jedoch weiter bestehen.

Podiumsdiskussion: Was war die Sowjetunion?

 

 Ausgaben

Nr. 21 Herbst 2007
Nr. 20 Frühjahr 2007
Nr. 19 November 2006
Nr. 18 Mai 2006
Nr. 17 Februar 2006
Nr. 16 November 2005
Nr. 15 Juni 2005
Nr. 14 April 2005
Nr. 13 November 2004
Nr. 12 September 2004
Nr. 11 Mai 2004
Nr. 10 Jänner 2004
Nr. 9 November 2003
Nr. 8 September 2003
Nr. 7 Mai 2003
Nr. 6 März 2003
Nr. 5 Jänner 2003
Nr. 4 November 2002
Nr. 3 September 2002
Nr. 2 Juli 2002
Nr. 1 Mai 2002

 

 Rezensionen

Filmkritik zu Snyders Verfilmung der Comicvorlage






Editorial

Nr. 10 Jänner 2004


Europa vorbei?

Nr. 10 Jänner 2004

Deutschland und Frankreich haben offiziell den Maastricht-Vertrag ausgehebelt, in dem sie eine Bestrafung durch die Europäische Kommission ob zu hoher Budgetdefizite verweigerten. Spanien und Polen haben die Annahme der europäischen Verfassung verhindert, weil sie eine Abnahme der in Nizza ausverhandelten Stimmgewichte verhindern wollten. Zerbricht die ökonomische und politische Integration? Europa vorbei?

Wirtschaftliche Integration: Das Gewicht Deutschlands

Nr. 10 Jänner 2004

Details zu Europa vorbei?

Das Ende von Maastricht

Nr. 10 Jänner 2004

Details zu Europa vorbei?

Privat – da fährt die Bahn drüber

Nr. 10 Jänner 2004

In Dänemark kommen die Züge, wenn überhaupt, zu spät. In Großbritannien entgleisen Züge wegen veralteten Regelanlagen und in Deutschland gehen die ersten privaten Bahnbetreiber bereits in Konkurs. Es ist nicht zu übersehen: Die Bahn wurde privat.

Aus den Augen

Nr. 10 Jänner 2004

Am 13. Juli 2001 fasste der burgenländische Landtag den Beschluss, in Gemeinden, die Wohnorte von hingerichteten Widerstandskämpfern und Naziopfern waren, Gedenkstätten zu errichten. Die Gemeinden Kemeten und Großpetersdorf ignorieren diesen Beschluss bis heute erfolgreich.

Schöne neue Linke...

Nr. 10 Jänner 2004

Zum zweiten Mal fand vom 12. bis 16. November ein gesamteuropäisches Sozialforum, diesmal in Paris, dem intellektuellen Zentrum der „anderen Globalisierung“, statt. Im Mittelpunkt stand die Kritik der europäischen Verfassung.

Ménage á quatre

Nr. 10 Jänner 2004

Ligue communiste révolutionnaire (LCR) und Lutte Ouvrière (LO), die beiden großen trotzkistischen Organisationen Frankreichs, werden bei den nächsten Regionalwahlen im März 2004 und den darauf folgenden Europawahlen im Juni gemeinsam antreten.

Wahlzeichen

Nr. 10 Jänner 2004

Einhellig kommentiert die westliche Medienmaschine den Wahlsieg der „Radikalen Partei“ (serbische Abkürzung: SRS) Vojislav Seseljs als neuerliche nationalistische Aufwallung und Gefahr für das „zarte Pflänzchen der serbischen Demokratie“. Schon im Vorfeld der Wahlen hatte der Westen eine bedingungslose Parteinahme durch Drohungen des ehemaligen Nato-Generalsekretärs und heutigen Hohen Beauftragten für die EU-Außen- und Sicherheitspolitik, Xavier Solana, in der renommierten Belgrader Zeitung „Politika“ zum Ausdruck gebracht. Wer die Parteien der Kriegsverbrecher wähle, führe das Land zurück in die Isolation der 90er Jahre.

Kaiser, Fürst und Vasallen

Nr. 10 Jänner 2004

Spanien rekrutiert zentralamerikanische Soldaten im Dienst der US-Besatzung des Irak. Für die betreffenden Länder winken Schuldenerlässe.

„Herausforderung für die etablierte Linke”

Nr. 10 Jänner 2004

In Rom fand am 13. Dezember ein Treffen in Unterstützung des irakischen Widerstands statt. Auseinandersetzungen in den Medien und im italienischen Parlament waren der Zusammenkunft vorausgegangen.

In Erinnerung an Amilcar Cabral

Nr. 10 Jänner 2004

Amilcar Cabral, Generalsekretär der 1956 gegründeten Afrikanischen Partei für die Unabhängigkeit Guineas und der Kapverden (PAIGC) war zweifellos einer der brillantesten Theoretiker und politisch-militärischer Führer des Befreiungskampfes gegen den portugiesischen Kolonialismus, für die Freiheit und Unabhängigkeit seines Landes und des afrikanischen Kontinents. Am 20. Januar jährt sich zum 31. Mal der Tag seiner Ermordung durch Agenten des portugiesischen Geheimdienstes. Angesichts des barbarischen Zerfalls in weiten Teilen Afrikas nach Jahren neokolonialen wirtschaftlichen Ausblutens, angesichts des neuen neoliberalen Kolonialismus und der brutalen Stellvertreterkriege zur Neuaufteilung Afrikas, scheint heute für diesen Kontinent eine befreite, menschenwürdige Zukunft weiter denn je entfernt zu sein. Um so wichtiger ist die Erinnerung an einen der großen Befreiungskämpfer dieses Kontinents.

Die Michael Moore-Furche

Nr. 10 Jänner 2004

Shooting Star einer amerikakritischen Generation ohne revolutionäre Belange: Michael Moore macht den radikalen Reformismus wieder salonfähig.

Gemeinschaft und Freiheit

Nr. 10 Jänner 2004

2. Teil: Staat, Demokratie, Sozialismus

Magisches Imperium

Nr. 10 Jänner 2004

Wir leben in einer Welt der gesteigerten Zumutungen. Die Kontrolle über den Sektor der Konsum- und Massengüter durch eine immense und grotesk aufgeblähte kapitalistische Industrie ist umfassender denn je. Eines der erfolgreichsten Produkte unter den „Boomern“ der letzten Jahre war wohl die Harry Potter-Reihe, die in schönster Allianz Bücher und Filme aufeinander folgen ließ und neben den tausenderlei verschiedenen Begleitacessoirs eine hübsch dosierte Staffel ihrer Bände vom Stapel ließ.